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International Tonnen von C-Waffen aus Syrien zerstört

Die US-Marine hat laut Präsident Barack Obama den gefährlichsten Teil der chemischen Kampfstoffe unschädlich gemacht, die in den letzten Monaten aus Syrien weggebracht worden waren. Mit den Chemikalien hätten das Giftgas Sarin sowie Senfgas hergestellt werden können.

Das US-Spezialschiff «Cape Ray» Anfang Juliu im Hafen von Gioia Tauro in Süditalien.
Legende: Das US-Spezialschiff «Cape Ray» Anfang Juli im Hafen von Gioia Tauro in Süditalien. Keystone

Rund 600 Tonnen Chemikalien seien auf dem Spezialschiff «Cape Ray» auf dem Mittelmeer vernichtet worden, erklärte US-Präsident Barack Obama. Er sprach von einem wichtigen Meilenstein. Die USA würden nun sicherstellen, dass die verbleibenden Anlagen zur Produktion chemischer Waffen in Syrien zerstört würden.

Syriens Regierung hatte im Oktober 2013 der Zerstörung der C-Waffen auf internationalen Druck hin zugestimmt. Vorausgegangen war ein Einsatz chemischer Waffen nahe Damaskus mit bis zu 1400 Toten. Die USA hatten Syrien daraufhin mit einem Militärschlag gedroht. Die Regierung Baschar al-Assads und die syrischen Aufständischen machen sich gegenseitig für den C-Waffen-Angriff verantwortlich.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Langsam wird die 2. Weltkriegs-Nummer langweilig. Zuerst Waffen liefern, Profit erzeugen, und den Hitler fördern, dann die Alliierten den Drecksjob machen lassen, und schliesslich am Schluss mit Verspätung eintreffen und sich selbst auf die Schulter klopfen, die Arbeit ganz alleine getan zu haben.
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Höchste Zeit, dass jemand eingreift. Natürlich sind es die USA, weil Russland und China anderweitig gebunden und ohnehin nicht interessiert sind. Es muss nun auch Druck auf Maliki gemacht werden, damit er mit den Politspielchen aufhört. Ebenso auf die Türkei, damit sie nicht weiter die IS–Krieger unterstützt. Und wenn alles vorbei ist, ist die Rechnung für die Schäden Saudi Arabien und Katar zu übergeben. Am besten in vierstelliger Milliardenhöhe.
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    1. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Werden sie eigentlich von den USA bezahlt, solchen Unsinn zu verbreiten? Die USA hat die ISIS in Syrien gefördert, nicht die Türkei. Und die Entsorgung der Chemiewaffen war ein internationales Projekt, wo das US-Schiff mit gehöriger Verspätung eintraf. Und es sind die einzigen, die dafür auch noch ein Lob erwarten, als wäre die USA ein kleines Hündchen, den man mit Hundebiscuits füttern muss.
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  • Kommentar von michael fischbacher, nidau
    Aus den Augen aus dem Sinn. Sommerloch? Die Arbeiten wurden ja schon vor Monaten beendet! Was mich mehr beeindruckt ist, das die USA für jede Situation und jedes Problem das sich auf der Welt stellt, auch gleich immer über die passenden Gerätschaften verfügen!
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    1. Antwort von Christina Bernegg, Horw
      Herr Fischbacher,Sie haben es bemerkt,dass die Arbeiten schon anscheinend beendet sind.Aber,ich habe da so meine Zweifel,ob,da wirklich alles so gelaufen ist wie angedeutet.Ich vermute,dass es daselbe wäre,wenn ich einen Fuchs beauftrage auf meine Hühner aufzupassen!!!!
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