Tote bei Fabrikeinsturz in Bangladesch

Im Süden von Bangladesch ist der Rohbau einer Zementfabrik eingestürzt. Dabei wurden mindestens sieben Menschen getötet und 53 verletzt. Insgesamt arbeiteten 100 Personen im Gebäude.

Bauarbeiter besichtigen die eingestürzte Fabrikbaustelle.

Bildlegende: Nach dem Einsturz der Decke könnte die Opferzahl noch ansteigen. Keystone

Beim Einsturz des Rohbaus einer Zementfabrik in Bangladesch sind möglicherweise zahlreiche Menschen getötet worden. Sieben Leichen wurden bisher geborgen. 30 Menschen wurden lebend aus den Trümmern gerettet. Die Zahl der Toten dürfte noch weiter steigen.

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Fabrikeinsturz in Mongla

0:23 min, vom 12.3.2015

Eine Decke der vierstöckigen Lagerhalle im Industriegebiet Mongla war am Mittag herabgestürzt. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich etwa 100 Bauarbeiter im Gebäude aufgehalten, sagte ein Polizeisprecher unter Berufung auf Anwohner und Mitarbeiter der Zementfabrik.

Während des Unfalls hätten etwa 50 bis 60 Arbeiter auf dem Dach des dritten Geschosses gearbeitet, sagte ein Augenzeuge dem Onlineportal bdnews24.com. Weitere Arbeiter seien im Erdgeschoss gewesen. An den Rettungsarbeiten sind Mitglieder der Feuerwehr, des Zivilschutzes, der Küstenwache und paramilitärische Truppen beteiligt.

Die Hafenstadt Mongla liegt im Südwesten des Landes, etwa 150 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt.