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Unfallursache Nebel Tote und Verletzte bei schwerem Auffahrunfall in Deutschland

Feuerwehrleute bei einem Autowrack.
Legende: Von den betroffenen Autos blieb kaum was übrig. Keystone
  • Schweres Unglück in der Sivesternacht: Im deutschen Unterallgäu krachen mehrere Fahrzeuge aut der Autobahn ineinander.
  • Nebel war höchstwahrscheinlich der Grund für den Unfall.
  • Sechs Personen können nur noch tot geborgen werden.

Im dichten Nebel auf der A7 krachen in der Silvesternacht Autos und Sattelzüge ineinander. 6 Menschen sterben, 13 werden verletzt. Den Rettungskräften bietet sich ein Horrorszenario.

Dreizehn Menschen, teils schwer verletzt, können die Rettungskräfte bergen. Für sechs kommt jedoch jede Hilfe zu spät.

Der Nebel sei so dicht gewesen, das habe er noch nie erlebt: «Wirklich nur wenige Meter Sicht», sagt ein Einsatzleiter des Bayerischen Roten Kreuzes. Das gilt schon jetzt als eine der Unfallursachen.

Was sich genau abgespielt hat, ist unklar. Hinzu kam, dass der Unfallort in einem Gebiet ohne Ballungszentrum lag. Das heisst: lange Anfahrtswege für die Rettungskräfte.

Im Jahr 2015 ereigneten in Deutschland 456 nebelbedingte Unfälle mit Personenschaden, teilt der ADAC unter Berufung auf das Statistische Bundesamt mit. 182 Menschen wurden dabei schwer verletzt.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Interessant, dass man nicht schreiben darf, dass Dummheit, nicht der Nebel Unfallursache war. Wenn sich jemand dieser Online-Redaktion die Mühe machen würde, kurz zu recherchieren, ab welchen Geschwindigkeiten ein Auto total zertrümmert wird, wäre mein Beitrag veröffentlicht worden! Nebel mag örtlich plötzlich dichter sein, aber nicth von «null auf hundert», denn dann sähe man bereits vorher, dass «plötzlich» Nebel da ist.
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    1. Antwort von Lutz Bernhardt (lb)
      @A.Bauert. Hier muss ich widersprechen! Es gibt nicht nur Nebel-, sondern auch Regen-Situationen, wo die Sicht schlagartig von 100 Meter auf wenige Meter zurückgeht. Das Problem ist die "Schockstarre" der betroffenen Fahrzeuglenker. Sie sind in ihrem Denken blockiert und treten nicht auf die Bremse. Das ist wie in havarierten Flugzeugen, wo alle geschockt sitzenbleiben, statt schnellstmöglich das Flugzeug zu verlassen. Vermutlich sollte man hier das richtige Verhalten in der Fahrschule üben.
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    2. Antwort von Alex Bauert (A. Bauert)
      @L.Bernhardt: Bei Regen gehe ich auf max. 100 kmh. So bin ich schnell auf 80 kmh, also ausserhalb des Risikobereichs. Da muss ich nur vom Gas weg (mir wird dann oft mit Lichthupe angezeigt, dass ich zu langsam sei!). Unter 80 kmh wird ein Auto nie vollständig zerstört, sondern die Insassen haben gute Chancen recht heil raus zu kommen (ausser uraltes Auto). Nachts, bei schlechtem Wetter heisst dies, keine 120 oder mehr, grössere Abstände einhalten. Hinten zu nahe ein Auto, noch langsamer!
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    3. Antwort von Andy Schmid (andy)
      Wie die exakte Situation beim aktuellen Unfall war, wissen wir alle nicht. Aber es scheint, dass hier einige wenn auch erfahrene Autopiloten noch längst nicht alle Wetter Kapriolen life erlebt haben. Ja, es gibt sie alle von 0 auf Hundert, nicht vorausschaubar: Nebelwände, tropischer Gewitterregen, Schneestürme, Windhosen. Da hilft nur blitzschnelle Reaktion und wenn die beim Hinter- oder Vordermann fehlt, passiert die Katastrophe.
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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Wenn man sieht wie da gefahren wird wundert mich das nicht! Unfall Ursache unklar ? Geschwindigkeit, Abstand, Handy's wie bei einem Cocktail kommt noch die Zeit dazu und schon wird's gefährlich....
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    1. Antwort von marc rist (mcrist)
      Das ist das Eine. Ich stelle aber auch fest, dass die "Transitwut" in Europa offenbar selbst an Feiertagen keine Grenzen mehr kennt. 3 Sattelschlepper sind am Neujahrsmorgen 2017 um 1 Uhr in diesen Unfall verwickelt...
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  • Kommentar von Paul Moser (PaulM)
    Tragischer Unfall und grosses Leid für die Angehörigen, ohne Zweifel. Aber Grund für den Unfall ist kaum "dichter Nebel", sondern das nicht Anpassen der Geschwindigkeit an diese schwierigen Wetterverhältnisse.
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