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International Troika bangt um ihre Notkredite

Die internationalen Geldgeber sehen für die Rettung Griechenlands vor dem Staatsbankrott grosse Risiken. Die milliardenschweren Notkredite sollten dennoch wie geplant an Athen fliessen.

In ihrem Bericht äussert die Troika Zweifel. Das Gremium aus Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Int. Währungsfonds (IWF) glaubt nicht, dass Athen seinen Verpflichtungen nachkommt und die zugesagten Reformen verwirklicht. «Die Risiken für die Umsetzung des Programms bleiben sehr hoch».

Probleme bei der Verwirklichung der Reformen könnten dadurch entstehen, «dass die Regierungskoalition brüchig ist und einige Reformen auf politischen Widerstand stossen». Zudem könnte die griechische Wirtschaft 2013 tiefer in die Rezession rutschen als erwartet und damit die Haushaltskonsolidierung gefährden.

Die Troika warnt, falls Athen Reformen langsamer als gedacht umsetze, könnte die Wirtschaft «2014 nicht wie erwartet zum Wachstum zurückkehren.»

Letzte Woche hatten die Euro-Finanzminister beschlossen, die Notkredite für Athen freizugeben. Insgesamt geht es um 49,1 Mrd. Euro aus dem Rettungsschirm EFSF. Im Gegenzug muss Athen strenge Auflagen einhalten.

S&P stuft Griechenland hoch

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands nach dem erfolgreichen Anleihen-Rückkauf um sechs Stufen angehoben. Die Bewertung wurde von einem «teilweisen Zahlungsausfall» («SD») auf «B-» erhöht.

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