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Meinung geändert? Trump lobt die EU

Trump
Legende: Er glaube, die EU werde es schaffen, so Trump. Keystone
  • US-Präsident Donald Trump hat die Europäische Union für ihre Reaktion auf das Brexit-Votum gelobt.
  • Die EU mache sehr gute Arbeit, sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der Zeitung «Financial Times».
  • Er habe nach der Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt zunächst gedacht, dass weitere Länder folgen würden, aber er glaube wirklich, dass es die Europäische Union schaffen werde.
  • Seit dem überraschenden Votum der Briten habe die Europäische Union sehr gute Arbeit geleistet, um die Mitgliedstaaten wieder zusammenzuführen. In der EU herrsche nun ein anderer Geist des Zusammenhalts, so Trump.
  • Die Äusserungen des US-Präsidenten stehen im Widerspruch zu einem Interview, das er vor seiner Amtseinführung im Januar den Zeitungen «Bild» und «The Times» gegeben hatte. Darin hatte er den Brexit als grossartige Sache bezeichnet und erklärt, er rechne damit, dass weitere EU-Staaten dem Vorbild Grossbritanniens folgen würden.

28 Kommentare

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  • Kommentar von Ch. Helfenstein (Ch. Helfenstein)
    Lob ist grundsätzlich etwas positives, man sollte sich darüber freuen. Wenn es aber von Trump kommt, schrillen alle Alarmglocken und es stellt sich die Frage "Was hat man falsch gemacht, was bezweckt Trump damit?". Aber wohl alles halb so schlimm, in wenigen Tagen lesen wir das Gegenteil als absolute Ueberzeugung von Trump.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Schwach, dass wenige den Trump durchschauen und warum er das sagte was oben im Bericht steht. Das mit den Briten gefällt ihm heute noch, denn die sind pro USA und Trump ! Das mit der Rest-EU sagte er im Hinblick auf die Zahlungsfähigkeit in der Nato -wenn die EU zerfällt, dann muss die USA wieder mit jedem einzelnen Staat in der EU verhandeln. Der Mann ist nicht so dumm, für das ihn seine Gegner voreilig verkaufen wollen . Abwarten und nicht schon wieder im Vorfeld auf ihn ein dreschen.
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    1. Antwort von HP Korn (HaPeChe)
      Nach meinem Wissensstand ist nicht die EU Mitglied der NATO sondern die einzelnen Staaten. Und diese Staaten verpflichteten sich im Interesse der NATO je 2% ihres Budgets für die Verteidigung aufzuwenden. Unabhängig davon, ob sie anderen Bündnissen (wie der EU) angehören. So etwa bleibt GB trotz BREXIT NATO-Mitglied. Und Österreich ist EU-Mitglied, aber kein NATO-Mitglied. Also: Auch heute muss die NATO mit jedem Mitgliedsstaat einzeln verhandeln - oder irre ich?
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    2. Antwort von M. Kaiser (Klarsicht)
      Ja sie irren ! Quelle - Europäischer Rat -2. Die Zusammenarbeit zwischen EU und NATO wird weiterhin im Zeichen uneingeschränkter Offenheit und Transparenz stehen und dabei die Entscheidungsautonomie und die Verfahren beider Organisationen in vollem Umfang wahren. Sie wird auf den Grundsätzen der Inklusivität und der Gegenseitigkeit beruhen und die Besonderheiten der Sicherheits- und Verteidigungspolitik jedes einzelnen Mitgliedstaats unberührt lassen.
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    3. Antwort von HP Korn (HaPeChe)
      Diese Vereinbarung bedeutet aber nicht, dass die NATO betr. der Verteidigungsausgaben der einzelnen NATO-Mitglieder, die auch der EU angehören, nur mit dem EU-Rat verhandelt kann. Es wurde nur uneingeschränkte Offenheit und Transparenz vereinbart, wobei die Besonderheiten der Sicherheits- und Verteidigungspolitik jedes einzelnen Mitgliedstaats (also auch die Höhe des Verteidigungsbudgets) unberührt bleiben. Vielleicht kann die SRF-Redaktion hier Klarheit schaffen?
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    4. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Herr Kaiser, Sie irren und Ihre Zitate belegen das sogar. Es gibt eine Zusammenarbeit der NATO mit der EU, die EU ist aber kein Mitglied. Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik gestaltet jedes EU Mitglied selber. Oesterreich und Schweden zB sind nicht Mitglieder. Umgekehrt sind zB die Türkei und Norwegen Mitglieder. Es gibt auch keine "Mitgliederbeiträge" oder Ausgleichszahlungen. Jeder finanziert seine eigenen Leistungen über das eigene Militärbudget.
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    5. Antwort von HP Korn (HaPeChe)
      @ Hanspeter Müller: Das von Ihnen Geschriebene wird gut illustriert von der Agenturmeldung der dpa vom 04.04.2017 "Nato-Generalsekretär fordert höhere Verteidigungsausgaben". Dort steht u.a.: "Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Deutschland und andere europäische Verbündete eindringlich dazu aufgerufen, im eigenen Interesse mehr in die Verteidigung zu investieren. Es geht nicht darum, die Vereinigten Staaten zufriedenzustellen. Es geht um Europas Sicherheit."
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  • Kommentar von HP Korn (HaPeChe)
    In einem Interview am 20. Jan. 2017 sagte BR Schneider-Ammann "immerhin ist jetzt ein Unternehmer Präsident der USA". Und erfolgreiche Unternehmer erkennen und reagieren sehr rasch auf Veränderungen. Ist dieser Meinungswechsel jetzt ein Zeichen dafür - oder bloss ein nicht hinterfragtes momentanes Bauchgefühl?
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    1. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Erfolgreich?? Trump Airlines: 1988 kaufte Trump die Eastern Air Shuttle, eine Kurzstrecken-Fluggesellschaft.Wie üblich motzte er sie zur Luxuslinie auf. Doch sie flog nie Profit ein, ging pleite und verschwand.
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    2. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Trump Casinos: Trump besaß mehrere Casinos in Atlantic City. Doch die Dachgesellschaft meldete viermal Insolvenz an (1991, 2004, 2009 und 2014). Trump legte das management 2009 nieder und überließ den finanziellen Schlamassel den Gläubigern und Angestellten.
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    3. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Trump Steaks: Die "tollsten Steaks der Welt" waren von 2007 bis 2014 im Postversand erhältlich, schmeckten aber kaum einem.
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    4. Antwort von HP Korn (HaPeChe)
      Und wieso sagte trotz all dieser Misserfolge Schneider-Ammann "immerhin ist jetzt ein Unternehmer Präsident der USA"? Hätte er nicht besser sagen sollen: "leider ist jetzt ein Unternehmer Präsident der USA"?
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    5. Antwort von Michael Räumelt (MRäumelt)
      Kirchhoff, Irrland ist ja auch nicht gerade von Erfolg beseelt... wie kann man dann in einem Erlebniss-Freizeitpark eigentlich wohnansässig sein?
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    6. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Im Juni 2015 gab Trump ein Vermögen von mehr als acht Milliarden US-Dollar an. Mitte Juli 2015 taxierte er sein Vermögen auf über zehn Milliarden US-Dollar. Der Unterschied soll auf die unzureichende Bewertung von Immobilien in New York, San Francisco und Miami zurückgehen. Die Finanzzeitschrift Forbes veröffentlichte im Juni 2015 aus der Auswertung öffentlich zugänglicher Daten einen Schätzwert von 4,1 Mrd. US-Dollar. Man kann auch sagen: Supertrump stapelt hoch!
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