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International Trump: «Schafft das Baby raus»

Der Aufschrei über seine jüngste Kontroverse ist noch nicht verklungen, da macht Donald Trump einmal mehr mit einem bizarren Auftritt von sich reden. Diesmal geht es um ein Baby.

Legende: Video «Trump und das Baby» abspielen. Laufzeit 0:40 Minuten.
Vom 03.08.2016.

Bei seinen Wahlkampfauftritten lässt sich Trump gern mit Kleinkindern fotografieren. Doch ein Fan von Kleinkindern ist er nicht. Das zeigte sich am Dienstag in Ashburn im Norden von Virginia.

Da spricht der Präsidentschaftsanwärter an einer Wahlkampfveranstaltung gerade über die chinesische Wirtschaft und die Währungsabwertung, als ein Kleinkind im Publikum zu weinen beginnt.

Trump küsst ein kleines Kind auf den Kopf, das er im linken Arm hält
Legende: Politiker lassen sich gern mit kleinen Kindern fotografieren, auch Präsidentschaftsanwärter Donald Trump. Keystone

Er unterbricht seine Ausführungen und sagt: «Machen Sie sich keine Sorgen wegen des Babys, ich liebe Babys». Und gleich darauf: «Was für ein Baby! Was für ein wunderschönes Baby (...). Es ist jung und schön und gesund, und so wollen wir es.»

Doch als das Kleinkind kurze Zeit später wieder zu schreien beginnt, reagiert Trump genervt: «Ich habe eigentlich nur Spass gemacht. Schafft das Baby raus.»

Und er scheut sich auch nicht, die Mutter des Kindes dumm hinzustellen: «Ich glaube, sie (die Mutter, Anmerkung der Redaktion) hat mir tatsächlich geglaubt, dass ich es liebe, wenn ein Baby während meiner Rede schreit.»

25 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Nun Trump ist sicherlich zum Schreien. Aber der Mutter sollte eigentlich auch klar gemacht werden dürfen, dass ein Baby auch nicht an solche Veranstaltungen gehört. Also meiner Meinung nach hat sich diese Mutter auch deplatziert verhalten ! - Oder war es gar beabsichtigt ?
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  • Kommentar von H. Wach (H. Wach)
    Liebe Medien! Schafft endlich mal diesen Schreihals Donald Trump aus den Medien raus. Sonst könnte es noch sein, dass er noch in den USA gewählt wird und andere Schreihälse, zur Nachahmung an diesem Typ, Gefallen hätten. Dann gute Nacht USA und den Rest der Welt. Narzisstische Schreihälse wollen nur Aufmerksamkeit erregen. Sonst gar nichts.
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    1. Antwort von Karl Müller (KaMü)
      Wenn Sie glauben, die Berichte in der CH über den U.S. Wahlkampf und seine Protagonisten beeinflusse das Ergebnis dort, dann kennen Sie wohl die U.S.A. nicht.
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    2. Antwort von H. Wach (H. Wach)
      @K.Müller. Es ist mir absolut klar. Umso klarer ist mein Anliegen, dass dieser narzisstische Maulheld in seriösen Medien nichts zu suchen hat. Dafür gibt es genug Boulevard-Journalismus, wo es nur um stupides „Äggschen“ geht.
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  • Kommentar von Mike Brunner (Mike Brunner)
    Wir müssen es wohl noch ertragen bis im November diesen Grind täglich anzusehen, hoffe es ist danach vorbei und er bleibt uns die nächsten Jahre erspart.
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