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Trotz versprochenem Support Trump will Transgender nicht in der Armee

Legende: Video US-Armee: Kehrtwende von Trump bei Transgender abspielen. Laufzeit 2:35 Minuten.
Aus Tagesschau vom 26.07.2017.
  • Obwohl er noch vor einem Jahr für die Rechte der LGBT-Community zu kämpfen versprach, will Donald Trump nun keine Transgender in der Armee.
  • Die Regierung werde es nicht erlauben, dass sie im Militär dienten, erklärte der US-Präsident auf Twitter.
  • Mit dem Ausschluss von Transgendern vom Armeedienst würde eine Entscheidung der Vorgängerregierung von Barack Obama rückgängig gemacht.

Das Militär müsse sich auf den «entscheidenden und überwältigenden Sieg» konzentrieren und könne nicht mit den «enormen medizinischen Kosten» belastet werden, die andernfalls entstehen würden, schrieb Trump weiter.

Der damalige Verteidigungsminister Ashton Carter hatte es im Juni 2016 möglich gemacht, dass Transgender nicht mehr vom Militärdienst ausgeschlossen werden dürfen. Als Transgender werden Menschen bezeichnet, die sich nicht – oder nicht nur – mit dem Geschlecht identifizieren, das bei ihrer Geburt notiert wurde.

Auch Donald Trump selbst hatte der LGBT-Community noch während seines Wahlkampfes seine Unterstützung zugesichert. Als Präsident werde er für ihre Rechte kämpfen.

18 Kommentare

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  • Kommentar von James Klausner (Harder11)
    Als US-Armeeangehöriger hat man Anspruch auf kostenlose medizinische Versorgung.Einige Herren vom ganz rechten Rand der Grand Old Party hatten offenbar die bizarre Befürchtung geäussert, dass transgeschlechtliche Menschen zu tausenden in die Armee eintreten könnten, um so kostenfrei an Geschlechtsumwandlungen zu kommen. Trump geht hin und tut was er am besten kann, Verordnungen unterzeichnen, ohne vorgehende Abklärungen über Fakten und Konsequenzen. Entfernt den Mann aus dem Amt!
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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    "Trump will Transgender nicht in der Armee." Was will der Trump nicht in der Armee, Transgender? Was ist das?
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    1. Antwort von Urs Bücher (Urs B.)
      Ohjee, andere Kommentare von Ihnen waren schon grenzwertig. Aber das hier ist einfach nur peinlich.
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    2. Antwort von Charles Morgenthaler (ChM)
      Die Kommentare von Herrn Sand als "grenzwertig" zu bezeichnen ist sehr, sehr höflich. Die treffenden Ausdrücke dafür würden allesamt der Netiquette zum Opfer fallen.
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    3. Antwort von Charles Halbeisen (ch)
      Herr Sand wurde vielleicht zu seiner Zeit in der Schule noch nicht mit der Gender Theorie berieselt.
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  • Kommentar von Thomas F. Koch (dopp.ex)
    Die Wende überrascht doch nicht wirklich. Da haben Leute wie Pence und Bannon mitberaten. Gestern auch noch der “Wahlkampf“-Auftritt in Ohio. Und gerade diese konservativen Wähler haben ihm die nötigen Wahlmännerstimmen gebracht. Die muss er sich warm halten. Mehr überrascht der gepflegte Satzbau bei den Tweets. Das wurde kaum von Trump selber verfasst. Wohl eher von Huckabee Sanders oder Scaramucci. Trumps Tweets sind viel simpler in der Wortwahl, genau so, wie er spricht ... im cofeve-Style.
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