Zum Inhalt springen

International Tschechische Polizei stoppt Rechtsradikale

Hunderte Rechtsradikale wollten am Freitagabend nach einem Protestzug in Ostrava ein Roma-Camp stürmen. Die Polizei kam ihnen aber in die Quere.

Rechtsradikale greifen im osttschechischen Ostrava die Polizei an.
Legende: Die osttschechische Stadt Ostrava hat ein Problem mit gewalttätigen Rechtsradikalen. Keystone

Eine unruhige Nacht in Ostrava, der drittgrössten Stadt Tschechiens: Nach einer Kundgebung am Freitagabend wollten hunderte Rechtsradikale eine Roma-Siedlung stürmen.

Der Polizei gelang es jedoch, die gewaltbereite Menge mit Tränengas zurückzudrängen. Im Gegenzug bewarfen die Anhänger der radikalen Gruppierung die Beamten mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern. Drei Polizisten erlitten Schnittwunden. Mehr als 20 Personen landeten in Polizeigewahrsam.

In Tschechien leben 200'000 bis 300'000 Angehörige der Roma.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Michael Gartmann, Dübendorf
    Rechtsradikale Wissen die rechtsradikalen Tschechen etwa nicht, dass der deutsche Generalplan Ost (1942) die Ermordung von 30 Millionen Slawen vor sah: 85 % der Polen, 75 % der Tschechen und 60 % der europäischen Russen sollten mittels Hungerplan eliminiert werden? Ernteerträge wären zu fast 100 % nach Deutschland exportiert worden, um "nicht lebenswerte" Slawen verhungern zu lassen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen