Tüftler löst Bombenalarm in Kopenhagen aus

Alarmierung, Evakuierung und Robotereinsatz: Ein in einem Parkhaus abgestelltes Auto hat viele Menschen in der dänischen Hauptstadt in Angst und Schrecken versetzt. Dabei war die Konstruktion am Fahrzeug bloss ein wissenschaftliches Experiment.

Kabel beim Auspuff

Bildlegende: Ein Mann hatte am Vormittag das verdächtige Auto bemerkt, aus dem Kabel hingen. Keystone

Ein schwedischer Erfinder hat mit einem Experiment einen Bombenalarm in der Kopenhager Innenstadt ausgelöst.

Der Mann hatte eine Kabelkonstruktion an seinem Auto angebracht und es über Nacht in einem Parkhaus abgestellt. Als ein Mitarbeiter den Wagen entdeckte, hielt er die Konstruktion für eine Bombe und alarmierte die Polizei.

Die Beamten evakuierten die Umgebung in einem Radius von 50 Metern um das Parkhaus. Zahlreiche Beschäftigte mussten ihre Büros verlassen. Ein Roboter wurde eingesetzt, um das Fahrzeug zu untersuchen. Danach gab die Polizei Entwarnung.

Der Besitzer des Fahrzeuges erklärte im dänischen Fernsehen, er arbeite an einer Erfindung. Sie soll Elektroautos während der Fahrt mit Strom versorgen. Aus Angst um sein Patent wollte der Schwede nicht mehr verraten. «Es tut mir total leid, dass ich so einen Aufstand verursacht habe», sagte er dem dänischen Rundfunk.