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International Türkei: Festnahme von 20 mutmasslichen IS-Mitgliedern

Die türkische Polizei hat in der Urlaubsregion Antalya 20 mutmassliche Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) festgenommen. In der südtürkischen Provinz findet in rund einer Woche der G20-Gipfel statt. Bei zwei Festgenommenen soll es sich um russische Staatsbürger handeln.

Die türkische Polizei hat in den Bezirken Manavgat und Alanya Razzien gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) durchgeführt. Laut Angaben der Nachrichtenagentur DHA hat sie 20 mutmassliche IS-Mitglieder festgenommen. Dabei seien auch Datenträger beschlagnahmt worden. Zwei Festgenommene seien russische Staatsbürger.

G20-Gipfel in der selben Region

Manavgat und Alanya sind Teil der südtürkischen Provinz Antalya. Am 15. November beginnt in Belek, rund 45 Kilometer östlich der Stadt Antalya der G20-Gipfel. Der Gipfel findet unter grossen Sicherheitsvorkehrungen statt. In der Urlaubsregion werden nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu rund 11'000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein.

Die Türkei fahndet seit dem verheerenden Bombenanschlag gegen eine Friedenskundgebung in der Hauptstadt Ankara verstärkt nach IS-Dschihadisten. Bei dem Attentat wurden am 10. Oktober 102 Menschen getötet und etwa 500 weitere verletzt. Es handelte sich um den folgenschwersten Anschlag in der Geschichte der Türkei.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    Spielen mit Feuer kann gefährlich werden. Endlich hat Erdogan gemerkt, dass IS lässt sich nicht führen. Sind zu viele verschiedene Milizen um eine einheitliche Linie zu folgen. Nusra Front welche Turkei unterstüzt ist ein Ableger von Al Quaida. In einen Islamischen Staat mit IS Ideologie wird sich auch Erdogan nicht voll fühlen.
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Da bin ich ausserordentlich gespannt auf die Ergebnisse unparteiischer und rechtsstaatlicher Untersuchungen, Befragungen und Abkärungen - sollte es denn je soweit kommen. Dass die G20 ihren Gipfel in der Türkei nicht absagt, ist ein Zeichen der Verbundenheit der Mächtigen der Welt mit Erdogan. Mit "Menschenrechten und Demokratie" brauchen diese Mächtigen jedenfalls nicht mehr zu hausieren - ihre Ziele zeigen sie durch Taten, nicht durch Worte....
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