Zum Inhalt springen

International Twitter sperrt 125'000 Islamisten-Konten

Der Kurznachrichtendienst duldet nach eigenen Angaben keine Tweets, die terroristische Aktionen androhen oder unterstützen.

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat seit Mitte 2015 rund 125‘000 Zugänge geschlossen, über die terroristische Aktionen vor allem der Terrormiliz Islamischer Staat angedroht oder unterstützt wurden. Das Unternehmen teilte mit, es verurteile diesen Missbrauch von Twitter und das Brechen seiner Regeln.

«Wie die meisten Menschen auf der Welt sind wir über diese Gräueltaten erschüttert», erklärte Twitter. «Diese Art von Verhalten wird von unserem Dienst nicht unterstützt, genauso wenig wie jede gewalttätige Bedrohung.»

Alle Twitterzugänge und -mitteilungen würden sehr genau untersucht, ein entsprechendes internes Team sei dafür verstärkt worden. Neben den bereits geschlossenen Zugängen würde eine ganze Reihe von Accounts beobachtet, die ähnliche Merkmale aufwiesen. Twitter arbeite in seinem Kampf gegen Terrorismus eng mit den Strafverfolgungsbehörden und der Justiz zusammen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von paul waber (sandokan)
    Vorbildlich!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Das Problem ist, das islamistische Terror-Aufrufe oft auf arabisch verfasst werden und so von einer Mehrheit unentdeckt bleiben. Leider lohnt es sich kaum, Arabisch zu lernen. Denn das höchste was diese Sprache zu bieten hat, ist der Koran. Den einen ist er ein heiliges Buch, den andern ein rückständiges Regelwerk aus dem frühen Mittelalter. Den einen Legitimations-Quelle für das Ermorden Andersdenkender, den anderen ein unwichtiges Buch, das man getrost der Altpapier-Sammlung mitgeben kann.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Herr Halbeisen, das ist doch logisch, dass vieles in arabischer Sprache kommt. Meinen Sie, Twitter hätte keine Dolmetscher?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Schön wäre es, wenn Facebook nachziehen würde. Auf beide Seiten. Solche Terroristen nicht unterstützen und keine Rassisten mit Bemerkungen wie «islamische Affen». Facebook kann man melden, was man will, es gibt nur eine Reaktion: Wollen Sie diese Person sperren oder ihr eine Nachricht schicken? Facebook verbreitet braune Sosse à discretion. Wann wird es selber gesperrt?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen