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International Über 2000 Flüchtlinge vor Sizilien gerettet

Der Flüchtlingsstrom nach Europa ebbt nicht ab: In den letzten 48 Stunden griff Italiens Marine im Mittelmeer insgesamt 2128 Menschen auf.

Legende: Video Italien greift afrikanische Flüchtlinge auf abspielen. Laufzeit 0:44 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 19.03.2014.

Italien sieht sich mit einem erneuten Flüchtlingsstrom konfrontiert: Innerhalb von zwei Tagen griff die Marine vor Sizilien 2128 Flüchtlinge auf.

Flüchtlinge sitzen auf einem Boot.
Legende: Der Flüchtlingsstrom nach Europa nimmt nicht ab. Italienische Marine , Link öffnet in einem neuen Fenster

Am Dienstag stoppte die Marine 13 Boote mit 1532 Menschen. Knapp 600 Flüchtlinge wurden am Montag südlich von Lampedusa aufgegriffen. Die Menschen stammen überwiegend aus Syrien, den palästinensischen Gebieten und Eritrea. Sie kamen aus Nordafrika, die italienischen Behörden brachten sie nach Sizilien.

Bereits letzte Woche hatten hunderte Flüchtlinge bei gutem Wetter die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer gewagt. Nachdem in den ersten Wochen des Jahres zahlreiche Migranten an den italienischen Küsten angekommen waren, war der Zustrom danach wegen des schlechten Wetters abgerissen.

11'500 Flüchtlinge in fünf Monaten

Die italienische Marine ist wegen der neuen Flüchtlingswelle im Dauereinsatz. Sie hatte im Herbst nach mehreren Flüchtlingstragödien vor Lampedusa mit der Unterstützung anderer Länder den Einsatz «Mare Nostrum» gestartet, um weitere Bootsunglücke zu verhindern.

Seit dem Beginn ihrer strikteren Überwachung des Mittelmeeres vor fünf Monaten hat Italiens Marine etwa 11'500 Flüchtlingen geholfen.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von D. Daniele, Obergösgen
    man sieht das Sie Herr König und Frau Zelger nie Hunger oder Krieg erlebt haben. Wie kann man Pietätslos sein. Natürlich können wir nicht alle Aufnehmen, das ist auch mir klar, doch die Respektlosen und teilweise Menschenverachtende Kommentare ist kaum noch zu Ertragen. Der Afrikanische Kontinent wurde von uns schamlos Ausgebeutet und nun wollen wir nichts mehr zu tun haben. Wir haben die Pflicht den Menschen beizustehen, auch wenn Sie eine andere Mentalität oder Lebensgewohnheiten haben!
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      @Daniele - anstatt hier bessermenschlich den Moralapostel zu spielen, sollten Sie sich einmal vergegenwärtigen, was sie mit Ihrer "alles rein in die gute Stube!"-Einstellung eigentlich propagieren. Afrika wächst JEDES Jahr um 35 Mio. Menschen; bis 2050 eine MILLIARDE Zuwachs! Selbst wenn Europa jedes Jahr 1 Mio. Afrikaner aufnehmen würde, wäre das nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Ich habe kein Lust auf ein afrikanisiertes Europa und den Niedergang der hiesigen indigenen Völker! Sie etwa?!
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    2. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Hilfe vor Ort, D. Daniele, Hilfe vor Ort sollte man betreiben und die Afrikaner motivieren, selber zu arbeiten, ihnen Fabriken bauen, damit sie ihre Kleider, statt zu importieren, selber anfertigen können, sie anhalten, ihre Lebensmittel selber anzupflanzen. Aber wenn sie natürlich alles gratis geliefert bekommen, brauchen sie sich doch nicht selber zu bemühen. Sie sehen, wie gut es uns geht, träumen von einem besseren Leben und kommen scharenweise.
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  • Kommentar von Hans König, Häusernmoos
    Die meisten dieser Personen sind nicht Flüchtlinge, welche an Leib und Leben bedroht sind, sondern Menschen, die in den westlichen Staaten ein besseres Leben suchen. Es ist eine Frage der Zeit, bis die Aufnahmeländer selber mit der Armut, mit genügender Nahrung, der Umwelt, usw. zu kämpfen haben.
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    1. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Richtig, das ist zu befürchten, Aber die Machthaber der EU und der Schweiz checken das nicht, oder besser gesagt, wollen das nicht wahrhaben
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