Über eine Million Filipinos schart sich um schwarzen Jesus

In der philippinischen Hauptstadt Manila haben an die 1,5 Millionen Gläubige barfuss an einer Prozession teilgenommen. Viele der Gläubige versuchten während des Umzugs, die Christfigur des Schwarzen Nazareners zu berühren. Diese soll ihrem Glauben nach Wunder bewirken und Heilung bringen.

Hunderttausende gläubige Filipinos haben an der jährlich am 9. Januar stattfindenden Prozession durch die Altstadt von Manila um Wunder gebetet. Viele der barfuss gehenden Menschen drängten sich dabei um die Christfigur des Schwarzen Nazareners und versuchten sie zu berühren. Die Gläubigen sind überzeugt, dass die Statue Wunder bewirkt und Heilung bringt.

Stundenlange Prozession

Die Statue des «Schwarzen Nazareners» wurde gegen Mitternacht in ihrer Heimatkirche von Quiapo erwartet. Wegen der Menschenmassen dauert die Prozession oft mehr als 20 Stunden. Bei sengender Hitze fallen jedes Jahr Hunderte Gläubige in Ohnmacht oder werden im Gedränge verletzt.

Dieses Jahr kam ein 27-jähriger Mann beim Umzug ums Leben. Laut der Polizei nahmen 1,5 Millionen Menschen an dem jährlich stattfindenden Fest des «Schwarzen Nazareners» teil.