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International Ukraine erhält im Gasstreit mehr Zeit

Im Streit um offene Gasrechnungen hat Russland der verschuldeten Ukraine einen Aufschub gewährt. Sie hat nun bis zum 16. Juni Zeit, einen Teil der Milliardenschulden zu bezahlen.

Druckmesser einer Gasleitung im Hintergrund Silos
Legende: Russland hat die Frist im Gasstreit mit der Ukraine nochmals verlängert. Keystone

Russland wolle den Verhandlungen um einen neuen Gaspreis für die Ukraine noch mehr Zeit geben, sagte der Chef des russischen Staatskonzerns Gazprom nach einem Treffen mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger. Dieser vermittelt im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine. Deshalb sei die Zahlungsfrist nochmals verlängert worden.

Kiew will für das russische Gas deutlich weniger bezahlen als Moskau für die Lieferungen verlangt. Die Gas-Verhandlungen sollen am Mittwoch in Brüssel weiter gehen.

Zahlt die Ukraine ihre Teilschuld nicht bis kommenden Montag zurück, will Russland dem Land den Gashahn zudrehen und nur noch gegen Vorauszahlung Gas liefern. Ein Lieferstopp durch die Ukraine, das wichtigste Transitland für die EU, könnte zu Engpässen im Westen führen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Chauvet, Weißenstadt
    Die EU vermittelt hier erfolgreich, auch zum Vorteil der Schweiz, da andernfalls ganz Westeuropa mit Lieferengpässen betroffen wäre. Aber dass man hier mal dafür ausnahmsweise anerkennende Worte für die EU findet, Fehlanzeige. Da würden sich die Eidgenossen schon lieber ihre Zungen abbeißen. Und kommen Sie mir bitte nicht mit Argument, dass an der Ukraine-Malaise ja die EU selbst schuld wäre, wenn sie ihre Gasrechnungen nicht bezahlen kann.
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      M.C./Wie wär's,wenn mal "gewisse" Oligarchen ihre Schatullen öffnen würden?Die Umverteilung könnte ja auch,im Interresse aller,umgekehrt funktionieren.Oder kann ihnen dies nicht zugemutet werden,da sie ihren unermesslichen Reichtum ungeheuerlich hart,im Schweisse ihres Angesichtes und unter Aufbringung unsäglicher Opfer erwirtschaften mussten? Da ist ja ein "sich Abschiessen lassen" für andere und für eine Idee der Freiheit und Eigenständigkeit der reinste "Klacks"dagegen. Wie sehen Sie das?
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @M. C: Aber schon ziemlich verwegen, wenn Schuldner noch Bedingungen stellen, nicht? Ungefähr so: " Wir wollen in die EU & in die NATO, aber Russland hat uns gefälligst trotzdem & trotz riesiger Schulden das Gas zu Sonderkonditionen zu liefern." Würden Sie als "Lieferant" begehrter Ware darauf eingehen? Meine, Russland ist da sehr kulant!
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    3. Antwort von M.Kaiser, Rebstein
      Hr.M.C, Wissen Sie überhaupt, dass Putin zur Schweiz hervorragende Beziehungen pflegt ? Und wissen Sie auch warum ? Weil er unsere riesigen 700 jährigen Erfahrung im Gegensatz zur EU , sehr schätzt und auf ein Wort eines Schweizers 100% vertrauen kann . Darum müssen wir hier in der CH keine Gasängste entwickeln. Möchte dem Anfügen, dass Ihr Ex - Kanzler Schröder schon sorgen wird, dass auch Ihre BRD genug Gasdruck haben wird. Im Uebrigen sägt Hr. Putin ja nicht den Ast ab auf dem er sitzt.
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