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Unerlaubter Grenzübertritt Nordkoreanischer Soldat bei Flucht angeschossen

Legende: Video Flucht aus Nordkorea abspielen. Laufzeit 1:26 Minuten.
Vom 22.11.2017.
  • Bilder einer Überwachungskamera zeigen die Flucht des nordkoreanischen Soldaten am 13. November im Grenzort Panmunjom.
  • Bei der Verfolgung des Überläufers hat ein nordkoreanischer Soldat die Grenze zu Südkorea verletzt.
  • Der Flüchtige ist bei der illegalen Grenzüberquerung von anderen nordkoreanischen Soldaten angeschossen und schwer verletzt worden.

Nach der Flucht eines nordkoreanischen Soldaten nach Südkorea hat das US-geführte Kommando der Vereinten Nationen (UNC) einem anderen nordkoreanischen Soldaten vorgeworfen, bei der Verfolgung des Überläufers Südkoreas Grenze verletzt zu haben.

Auf Bildern einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie der Überläufer von einem nordkoreanischen Soldaten bis über die militärische Demarkationslinie verfolgt wird. Nach ein paar Metern dreht sich der Verfolger um und kehrt nach Nordkorea zurück.

Der geflohene nordkoreanische Soldat war von seinen Verfolgern durch Schüsse schwer verletzt worden. Drei südkoreanische Soldaten zogen den Verletzten mit vereinten Kräften auf die südliche Seite der Grenze.

Nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap wurde der Soldat zweimal operiert und kam danach wieder zu Bewusstsein. Sobald es sein gesundheitlicher Zustand zulässt, soll der Nordkoreaner in vier oder fünf Tagen befragt werden.

Zunahme der Spannungen

Es kommt sehr selten vor, dass nordkoreanische Soldaten in Panmunjom nach Südkorea überlaufen. Es ist der einzige Grenzabschnitt, an dem sich die Soldaten beider Länder von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen.

Die Spannungen zwischen Südkorea und Nordkorea haben in den vergangenen Monaten wegen Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm deutlich zugenommen.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Tim Buesser (TimBue)
    Auf Leute zu schiessen , die idelogischen Paradiesen den Rücken kehren, scheint eine Eigenheit des Sozialismus zu sein. Ist auf die Spitze getriebene Heuchelei des zelebrierten Gleichmachertums, wenn derjenige, der sich diesem entziehen will, eliminiert werden muss. Muss wohl im Keim dieser Ideologie verborgen sein. Trotzdem gibt es im 21. Jh weiterhin Parteien, dieser Gleichmacherei nacheifern und Kapitalismus abschaffen wollen.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Wer gezielt auf Menschen schiesst -wo er auch aufgrund eines Schiessbefehles, hätte daneben schiessen können ist ein Schiessroboter und kein Mensch mehr . Vermutlich wird dieser Schiesswütige noch eine Auszeichnung bekommen -oder weil er nicht richtig getroffen hat selbst noch hinter Gitter landen oder gar getötet werden -je nach Lust und Laune des Kim . Wann zerreissen einige Mutige diesen Teufel und Mörder !
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Kim Jong-un psychologisch einzuschätzen dürfte selbst für Experten schwierig sein. Er ist vermutlich eine Mischung aus intelligenter Berechnung, durch Isolation entstandenem Grössenwahn und schierer Angst beim Blick auf seiner Gegner. Er erinnert an diese Sorte von Verbrechern, die sich mit einem Waffenarsenal in der Kirche verbarrikadieren und von dort Weltuntergangsdrohungen verkünden. Gefährlich ist Kim Jong-un, weil man bei dieser Mischung nicht weiss,was seinen persönlichen Zünder auslöst.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) D. Trump ist da wesentlich berechenbarer. Und vor allen Dingen kontrollierbarer. In der US-Regierung müssten schon mehrere Leute gleichzeitig durchdrehen, um die grosse Katastrophe auszulösen. Aber wer stoppt Kim Jong-un?
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