Zum Inhalt springen
Inhalt

International UNO bittet um 1,5 Milliarden Dollar für syrische Flüchtlinge

Der Krieg in Syrien stösst immer mehr Menschen ins Elend. Und humanitäre Organisationen benötigen immer mehr Geld, um helfen zu können. Die Vereinten Nationen bitten die internationale Gemeinschaft deshalb jetzt um eine grosse Summe für Hilfseinsätze von Januar bis Juni 2013.

Syrische Flüchtlinge in einem Flüchtlingslager in der Türkei
Legende: Millionen Syrer brauchen Nothilfe – und es werden immer mehr. Keystone

Von der Summe sind knapp eine Milliarde Dollar für die Unterbringung und Versorgung der syrischen Flüchtlinge in Ländern der umliegenden Region gedacht. Deren Zahl wird sich vermutlich bis Mitte 2013 auf rund eine Million verdoppeln.

Konzentration auf das Nötigste

Rund 520 Millionen Dollar brauchen die UNO-Helfer nach ihren Berechnungen, um innerhalb Syriens etwa vier Millionen Menschen in mehr als 60 Hilfsprojekten beistehen zu können. Sie können sich infolge des Krieges nicht mehr selbst mit dem Nötigsten versorgen.

«Wir konzentrieren uns auf die wichtigsten Hilfsmassnahmen für das Überleben», sagte UNO-Hilfekoordinator Radhouane Noucier. So wolle man unter anderem Nahrungsmittel für mindestens 50'000 Kinder unter drei Jahren verteilen, 400'000 Bauern helfen und Lebensmittel und Geld für 360'000 palästinensische Flüchtlinge bereitstellen.

Neben der Unterstützung mit Lebensmitteln sowie der medizinischen Hilfe gehe es um die Bereitstellung von Notunterkünften, Sanitäreinrichtungen und sauberem Wasser sowie von Matratzen und Bettdecken, Küchenutensilien, Kleidung und Hygieneartikeln.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hilber, Romont
    Die Schuld an diesem masslosen Elend trägt einzig ein machthungriger, geistesgestörter Diktator. Warum hat noch kein Geheimdienst dieses Scheusal beseitigt? Er wird enden wie Ghaddafi. Und dann? Dann folgt eine Diktatur von Islamisten, nach dem Vorbild Aegyptens. Islam und Demokratie nach westlichem Muster ertragen sich nicht. Paradoxerweise heisst Islam auf deutsch Frieden. Krieg wird aber nur in islamischen Ländern geführt. Gibt doch zu denken, oder?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen