Krieg in Syrien UNO will Kriegsverbrechen in Syrien verfolgen

Ein zerstörter Hof in Aleppo, Syrien.

Bildlegende: Dieser Schulhof in der syrischen Stadt Aleppo wurde im Krieg zerstört. Reuters

  • Die UNO-Generalversammlung hat beschlossen, eine Stelle einzurichten, die Informationen über mögliche Kriegsverbrechen in Syrien sammelt.
  • Die Stelle soll die Informationen dann an eine Recht sprechende Institution übergeben.
  • Damit sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass im Syrien-Konflikt begangene Kriegsverbrechen einmal von der internationalen Justiz geahndet werden können.
  • Das Abkommen wurde in New York von 105 der 193 UNO-Mitgliedstaaten unterstützt.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Rebellen und Regierung einigen sich auf Evakuierung aus Aleppo

    Aus Tagesschau vom 21.12.2016

    Seit Tagen harren tausende Menschen in Aleppo aus und warten darauf, die Stadt verlassen zu dürfen. Nun hat die Uno die Meldung bestätigt, wonach sich die Rebellen und die Assad-Regierung geeinigt haben.

  • Mitglieder des regionalen Roten Kreuzes bilden einen Kreis um eine Gruppe Menschen, die aus Ost-Aleppo evakuiert werden sollen.

    Die Evakuierung in Ost-Aleppo geht weiter

    Aus Rendez-vous vom 20.12.2016

    Seit Beginn der Evakuierung haben nach IKRK-Angaben rund 25'000 Menschen die Rebellengebiete Aleppos verlassen. Seit der Wiederaufnahme der Transporte am Sonntagabend sollen 15'000 Menschen in das Umland Aleppos gebracht worden sein. Das Gespräch mit Krista Armstrong vom IKRK.

    Ivana Pribakovic