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Portugiesischer Wallfahrtsort Uralte Eiche stürzt auf Gläubige – 13 Tote

Ein alljährliches katholisches Volksfest auf der Insel Madeira endet in einer Tragödie.

Helfer am Unglücksort
Legende: Die umgestürzte Eiche war offenbar schon länger als gefährlich eingestuft. Reuters
  • Bei einem Volksfest auf der portugiesischen Insel Madeira sind laut der Regionalregierung 13 Menschen gestorben.
  • Sie wurden von einer umstürzenden Eiche erschlagen.
  • 50 weitere hätten sich verletzt, teilten die örtlichen Behörden mit. Darunter sind auch Deutsche, Ungaren und Franzosen.

Laut der Zeitung «Público» wurde die 200 Jahre alte Eiche schon länger als gefährlich eingestuft. Heute ist sie samt dem Wurzelwerk umgestürzt und hat Dutzende Gläubige getroffen.

Die Menschen waren an dieser Stelle versammelt, um zusammen mit anderen Gläubigen Mariä Himmelfahrt zu feiern. Jedes Jahr pilgern tausende Menschen aus aller Welt ans Volksfest «Festa de Nossa Senhora do Monte» auf die portugiesische Insel Madeira.

Der Premierminister Portugals, António Costa, drückte den Angehörigen der Opfer sein tiefes Beileid aus. Das Fest wurde abgebrochen und eine dreitägige Trauer ausgerufen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Andrea Esslinger (Andrea Esslinger)
    Und der liebe Gott lässt sowas zu? Da bin ich aber froh, Atheistin zu sein. Wenn ich von einem Baum erschlagen werde, war's wenigstens einfach Pech und nicht gottgewollt.
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    1. Antwort von Achim Frill (Afri)
      Frau Esslinger, in der Bibel steht, dass "jeder Mensch einmal sterben wird". Es steht dort aber weder wann, wo und wie man stirbt. Jeder stirbt seinen eigenen Tod. Ob es 10, 100 oder 1000 Menschen auf einmal sind, sieht nur für die zurückgebliebene Öffentlichkeit dramatisch und schrecklich aus. Für jeden Einzelnen bei solch einer Katastrophe ist es nur der eigene Tod, den er erfährt. Und der wurde ihm in der Bibel ja angekündigt. Also, bitte nicht Gott anklagen.
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  • Kommentar von Olivier Wetli ("nicht von dieser Welt")
    Lieber Herr Ch. Berger. Es ist traurig für die 13 Toten. Ihre persönliche Anklage an Gott, Er sei verantwortlich für das 'Nichtstun' - Er sei also verantwortlich für den Tod von diesen 13 Menschen macht sie bloss verantwortlicher. Wer denkt muss glauben. Gott hat vollkommen alles getan und allen Menschen Seinen Sohn gegeben und wartet und erwartet einzig, dass wir umkehren und daran glauben. Wer glaubt muss denken.
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  • Kommentar von Olivier Wetli ("nicht von dieser Welt")
    Gottvertrauen? Von welchen Gott? Der Mensch hat einen Kopf zum Denken, 2 Hände zum Handeln und dazu seine Aufgaben vom Schöpfergott der Bibel erhalten. Weder Nichstun noch das Anbeten des weiblichen, stummen Götzen gehört dazu.
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