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International US-Demokraten in der Schweiz wollen Sanders als Präsidenten

Fast 70 Prozent der im Ausland lebenden Demokraten haben sich in der Vorwahl ihrer Partei für Bernie Sanders als Präsidentschaftskandidat ihrer Partei ausgesprochen. Hillary Clinton holte in der Diaspora lediglich knapp 31 Prozent der Stimmen. Auch in der Schweiz blieb sie chancenlos.

Sanders
Legende: US-Demokraten im Ausland wollen, dass Bernie Sanders ins Präsidentschafts-Rennen einsteigt. Reuters

Knapp 69 Prozent der Demokraten, die nicht in den USA leben, wollen Bernie Sanders ins Rennen um die Präsidentschaft schicken. Der 74-Jährige liess seine parteiinterne Konkurrentin Hillary Clinton bei der Abstimmung seiner Partei im Ausland meilenweit hinter sich. Die ehemalige Aussenministerin erhielt lediglich knapp 31 Prozent der Stimmen.

Auch in der Schweiz fiel das Verdikt eindeutig aus: 447 Stimmen entfielen auf Sanders, 329 auf Clinton. Für den Nominierungsparteitag der in rund 190 Ländern vertretenen Ausland-Demokraten vom 14. Mai in Berlin sicherte sich Bernie Sanders damit insgesamt neun Delegiertenstimmen. Hillary Clinton weiss im Ausland lediglich vier Delegierte hinter sich.

Clinton in den USA weiter deutlich vorne

In der Heimat liegt Clinton dagegen weiterhin deutlich in Front: Für den Nominierungsparteitag im Sommer hat sie bereits 1405 Delegiertenstimmen auf sicher, Bernie Sanders kommt lediglich auf 873 Stimmen.

Die nächsten Vorwahlen der Demokraten finden am Dienstag in den Bundesstaaten Utah, Arizona und Idaho statt. Die Republikaner wählen ebenfalls in Utah und Arizona sowie im Aussengebiet Samoa.

8 Kommentare

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  • Kommentar von James Klausner (Harder11)
    Anstatt hier einfach das Schema "links-aussen" ungeprüft von seinen politischen Gegnern zu übernehmen, wäre es angebracht, sich ein eigenes Bild zu machen, wenigstens die Wikipedia Seite zu Bernie Sanders dürfte man schon gelesen haben, bevor man kommentiert. In europäischen Begriffen ist Bernie Sanders allenfalls Sozialdemokratisch-Bürgerlich.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Die USA dürfen nicht schon wieder von einem linken Präsidenten regiert werden, und dazu noch von einem mit einem links-aussen Gedankengut. ich bin nach wie vor gegen die Doppelbürgerschaft. Denn die Ausland......stimmen meistens links, wie dies auch unsere Auslandschweizer/innen zu tun pflegen und dann das Schicksal ihres Heimatlandes mitbestimmen, obwohl sie keine direkte Beziehung zu ihren Heimatländern und deren Probleme haben. Falls Clinton unterliegt, hoffe ich auf den Rep. Ted Cruz.
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    1. Antwort von Hans Pen.den (HansPen.den)
      Liege ich falsch oder bezahlt man als US-Bürger nicht automatisch Steuern in den USA, egal ob man dort wohnt oder nicht? Ich denke in dem Fall haben diese Leute auch mitzureden, meinen Sie nicht?
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    2. Antwort von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
      Frau Zelger, einen linken Präsidenten in den USA gab es noch nie. Die am meisten links stehenden haben ungefähr das Profil der SVP. Europa und noch mehr die Schweiz müssen beten, dass kein Republikaner Präsident wird. Republikaner sind Opportunisten: Wenn es uns gut geht, geht es der Welt gut. Das denken wir zwar auch - aber im Gegensatz zu den USA können wir das nicht durchsetzen. Uns geht es gut, wenn die USA uns mitspielen lässt. Die Welt braucht in den USA einen liberalen Präsidenten.
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    3. Antwort von Luca Petersen (Luc.gol.)
      "Die am meisten links stehenden haben ungefähr das Profil der SVP." Wusste gar nicht das die SVP Homo-Ehen und generell Gay Rechte unterstützen, wusste gar nicht das die SVP für mehr Verstaatlichung ist, oder für Verbot von Sturmgewehren, oder für die Aufnahme von Flüchtlingen.
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  • Kommentar von Luca Petersen (Luc.gol.)
    Erst war ich für Ted Cruz, doch der scheint wirklich extrem, Sanders ist Sozialist und das ist auch nicht besser, fragt sich wer? Kasich? Möglicherweise... John Mccain war gut, auch wenn ich im gegensatz zu ihm "er Typ aus einer Militär Familie" gegen zu schnelle Kriege bin.
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