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Östlich von Singapur US-Kriegsschiff kollidiert mit Tanker: Zehn US-Seeleute vermisst

Ein Loch in der USS John S. McCain.
Legende: Die «USS John S. McCain» wurde beim Zusammenstoss mit dem Tanker beschädigt. Reuters
  • Vor Singapur ist der mit Lenkraketen bewaffnete Zerstörer «USS John S. McCain» mit einem Tankschiff zusammengestossen. Das teilt die US-Marine mit.
  • Zehn US-Seeleute werden auch Stunden nach dem Unglück vermisst. Es wird befürchtet, dass es Tote gab. Zudem seien mindestens fünf Soldaten verletzt.
  • Nach Angaben der US-Marine wurde ein Rettungseinsatz eingeleitet; Singapurs Luftwaffe entsandte mehrere Helikopter zur Unterstützung.

Die beiden Schiffe stiessen gegen halb sechs Uhr Ortszeit zusammen, östlich der Strasse von Malakka. Sie ist eine der meistbefahrenen Seerouten der Welt.

Die Ursache des Unfalls und das genaue Ausmass der Schäden bleiben unklar. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Zerstörer im linken hinteren Teil beschädigt. Das Schiff kann laut der US-Marine jedoch weiterhin selbstständig fahren.

Legende: Östlich von Singapur ist es zu einer Kollision zwischen einem Kriegsschiff und einem Tanker gekommen. srf

Zum Zeitpunkt des Unfalls soll sich der Zerstörer auf einer «Routinefahrt» zum Hafen von Singapur befunden haben. Das Schiff mit 238 Soldaten Besatzung kam noch aus eigener Kraft bis nach Singapur.

Bei dem Kriegsschiff handelt es sich um die «USS John S. McCain», die nach dem Vater und dem gleichnamigen Grossvater des US-Senators John McCain benannt ist

Bereits Vorfall vor zwei Monaten

Auf dem anderen Unglücksschiff wurde niemand verletzt. Es handelt sich um die «Alnic MC», einen 183 Meter langen Tanker, der unter liberischer Flagge fährt und der griechsichen Reederei Stealth Maritime gehört.

Das Unglück weckt Erinnerungen an einen ähnlichen Vorfall vor zwei Monaten. Damals war das US-Kriegsschiff «USS Fitzgerald» vor Japan mit einem Containerschiff zusammengestossen. Es kamen sieben US-Seeleute ums Leben.

14 Kommentare

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  • Kommentar von M. Berger (Mila)
    Siehe auch Trumps Rede zur Einweihung des modernsten Flugzeugträgers auf SRF. Seine Worte: "Wenn das Kriegsschiff am Horizont erscheint, zittern die Feinde der USA vor Angst." Einfach nur noch peinlich. Trump scheint seine teuren Spielzeuge nicht unter Kontrolle zu haben. Schon die 2. Kollision innerhalb von 2 Monaten. Da fällt mir doch die legendäre Geschichte ein vom Leuchtturm und dem US-Kriegsschiff.
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  • Kommentar von Thomas F. Koch (dopp.ex)
    Schlimm, dass wieder zehn Seeleute vermisst werden. Ohne genaue Kenntnisse der Umstände der Wetterbedingungen wie Sichtweite, Seegang sowie Fahrtrouten und Geschwindigkeit und auch Ausweichmanöver kann keinem der beiden Schiffe die Alleinschuld gegeben werden. Auf beiden Schiffen müssten mindestens je zwei Personen auf der Brücke gewesen sein, die solche Zusammenstoss verhindern müssten.
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  • Kommentar von Hans Vetsch (Psan)
    Die USA macht uns langsam den Titel der "Besten Armee der Welt" streitig
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