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International US-Luftangriffe auf IS-Stellungen in Libyen

Das US-Militär hat Stellungen der Terror-Miliz Islamischer Staat in Libyen angegriffen. Die Luftangriffe auf Ziele in Sirte seien auf Bitten der libyschen Einheitsregierung erfolgt, so das Verteidigungsministerium in Washington.

Kampfflugzeuge der USA haben die Terror-Miliz Islamischer Staat in deren libyscher
Hochburg Sirte angegriffen. Libyen habe die USA um den Einsatz der Flugzeuge gebeten, sagte Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch im Staatsfernsehen.

Dem Feind seien schwere Verluste zugefügt worden. Die Angriffe blieben auf Sirte und dessen Vororte begrenzt. Ein US-Regierungssprecher erklärte, die Aktion sei von Präsident Barack Obama gebilligt worden. Zuletzt hatten die USA Luftangriffe in Libyen im Februar bestätigt.

Tweet des Pentagon

Die von den Vereinten Nationen anerkannte libysche Regierung kämpft seit Mai gegen den IS in Sirte. Die Islamisten-Miliz hatte die Hafenstadt im vergangenen Jahr eingenommen und sie zu ihrer wichtigsten Hochburg ausserhalb des Irak und Syriens gemacht. Zuletzt wurden ihre Kämpfer jedoch auf den Innenstadtbereich zurückgedrängt.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    Leider hat sich Journalist wenig befasst mit Fragen wem hat USA bombardiert und mit wem. Unter diejenigen welchen USA geholfen hat, befindet sich auch Gruppe LIFG eine von USA und UNO anerkannte Terror Organisation. LIFG ist treibende Kraft um Sirte zu befreien, trotz das sie ihre Treue Al Quaida geschworen hat. Mit hunderte verfeindete Milizen ist Libyen kurz vor Zerfall. Aber es gibt eine kleine Bewegung welche wollen Libyen aufbauen und Koloniatoren rauswerfen. Aber sie zu erwähnen ist Tabu.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Da die USA (Obama) auf der einen Seite Feinde bombardiert + auf der andern Seite andere Feinde unterstützt wird es mit der USA niemals eine Lösung geben. Die sollen sich endlich aus diesen Ländern zurückziehen + aufhören sich überall einzumischen. Dann muss man die "islamischen" Länder ihren Konflikt selber lösen lassen, die SCHAFFEN DAS NÄMLICH! Die sind nicht blöd, nur eben anders. Islam in den islamistischen Ländern und Christentum in den christlichen Ländern. So können wir uns respektieren.
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    1. Antwort von Thomas Leu (tleu)
      @ M. Roe: Ihr Vorschlag ist reichlich idealistisch und würde nie und nimmer funktionieren, sondern noch mehr Flüchtlinge. Wir haben den IS bereits in den christlichen europäischen Ländern. Die islamischen Staaten haben in ihrem Gesellschaftsmodell allesamt versagt und kollabieren einer nach dem anderen. Die können keine Konflikte mehr lösen, sondern sind nur noch mit sich selber beschäftigt. Genau in solchen Fällen sollte eigentlich der UNO-Sicherheitsrat, also die Weltgemeinschaft, einspringen.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Zuerst bereitet man die Bühne für Mörderbanden vor. Bei ihrer Entfernung geht man so präzise vor, dass gleich das halbe Land in den Abgrund gerissen wird. Darin hat man wirklich Übung. Das Grösste ist jedoch die Haltung, dass man für all das Perfide noch Dankbarkeit erwartet.
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    1. Antwort von Thomas Leu (tleu)
      Janu! Wie lautet Ihr Vorschlag, um wieder aus dem Schlamassel zu kommen, ohne dass wir in Europa auch noch in den Abgrund gerissen werden?
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    2. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Eine Prise Ehrlichkeit würde für den Anfang nicht schaden. Doch da sind gewisse Länder echt überfordert.
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    3. Antwort von Dölf Meier (Meier Dölf)
      Der Teufel und Allah wollen die Weltherrschaft und die Machtgierigen dieser Welt helfen mit ihren Waffen wacker mit? Kann es aus der heutigen Situation Frieden geben? Sehen sie Silberstreifen am Horizont?
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