US-Militär darf syrische Rebellen bewaffnen

Nach dem Abgeordnetenhaus hat auch der Senat einen entsprechenden Antrag gebilligt.

US-Aussenminister John Kerry vor der Abstimmung vor dem zuständigen Ausschuss des Senats.

Bildlegende: US-Aussenminister John Kerry vor der Abstimmung vor dem zuständigen Ausschuss des Senats. Keystone

Nach dem US-Abgeordnetenhaus hat auch der Senat Pläne genehmigt, die moderaten Rebellen in Syrien für den Kampf gegen die Terrormilz «Islamischer Staat» IS zu bewaffnen und auszubilden.

73 Senatoren stimmten für das Vorhaben, 22 dagegen. Der Senat folgte mit dem Entscheid dem Antrag von US-Präsident Barack Obama. Die Trainingsmission des Militärs wird nach Angaben von Verteidigungsminister Chuck Hagel pro Jahr 500 Millionen Dollar kosten.

Zunächst wollen die USA kleinere Waffen, Fahrzeuge und einfache Ausrüstung liefern. Wenn sich die Rebellen im Kampf bewähren, sollen modernere Waffensysteme folgen. Das Training soll in Saudi-Arabien stattfinden, jährlich sollen 5000 syrische Kämpfer ausgebildet werden.