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International US-Militär darf syrische Rebellen bewaffnen

Nach dem Abgeordnetenhaus hat auch der Senat einen entsprechenden Antrag gebilligt.

US-Aussenminister John Kerry vor der Abstimmung vor dem zuständigen Ausschuss des Senats.
Legende: US-Aussenminister John Kerry vor der Abstimmung vor dem zuständigen Ausschuss des Senats. Keystone

Nach dem US-Abgeordnetenhaus hat auch der Senat Pläne genehmigt, die moderaten Rebellen in Syrien für den Kampf gegen die Terrormilz «Islamischer Staat» IS zu bewaffnen und auszubilden.

73 Senatoren stimmten für das Vorhaben, 22 dagegen. Der Senat folgte mit dem Entscheid dem Antrag von US-Präsident Barack Obama. Die Trainingsmission des Militärs wird nach Angaben von Verteidigungsminister Chuck Hagel pro Jahr 500 Millionen Dollar kosten.

Zunächst wollen die USA kleinere Waffen, Fahrzeuge und einfache Ausrüstung liefern. Wenn sich die Rebellen im Kampf bewähren, sollen modernere Waffensysteme folgen. Das Training soll in Saudi-Arabien stattfinden, jährlich sollen 5000 syrische Kämpfer ausgebildet werden.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von A. Schulze, Paderborn
    Man sollte gegen die IS was unternehmen, keine Frage. ABER. Woher nimmt sich die USA das Recht in ieinem fremden Land iwelche Rebellen mit Waffen zu unterstützen?! Soviel ich weiß gibt es in Syrien eine Regierung. Wurde diese gefragt? Steht die USA über der UNO? Wer entscheidet, welche Rebellen gut und welche böse sind? Darf jetzt Russland ebenfalls offiziell Waffen an die Separatisten in der Ost-Ukraine liefern, wenn Russland es möchte? Die USA ist also das Maß aller Dinge.
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  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    "Zerstörung statt Wohlstand Boom-Branche Rüstung: Dramatischer Anstieg der Militär-Ausgaben weltweit" Wenn man bedenkt, was man mit den jährlich 1600 Mrd. für Waffen sonst alles anstellen könnte...
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  • Kommentar von S. Meier, Adliswil
    Was sagt da die internat. Gemeinschaft dazu? Dürfen sich die USA mit militärischen Mitteln in einem anderen Staat so einmischen? Die USA kennen wirklich nur Waffen und Krieg. Übernimmt die USA etwa die Flüchtlinge und finanziert diese? Das Projekt Syrien ist denen doch schon längst entglitten. Ausser Kontrolle. Ein riesen Trümmerfeld.
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    1. Antwort von Marianne Roe, Gwatt
      S. Meier: Es ist nicht die Frage, ob sich die USA einmischen darf, sondern dass sich die USA, und auch andere Länder, einmischen m ü s s e n. Sonst erwarte ich ihren persönlichen Einsatz gegen die IS. Vielleicht können Sie vor die IS stehen und ihnen klar machen, dass sie aus einem neutralen Land kommen und die IS deshalb nicht auf sie schiessen darf. Es geht hier nicht um ein Computerspiel, oder einen Traum unter Drogen.
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    2. Antwort von H. Bernoulli, Zürich
      @M. Gwatt: Bei den Irakkriegen ging es auch darum, Schlimmeres zu vermeiden und "für das Gute" zu kämpfen (Irakkrieg Nr. 1 Brutkastengeschichte, Irakkrieg Nr. 2 9/11, Massenvernichtungswaffen, brutaler Diktator usw.). Nun, die Geschichte mag aktuell etwas anders aussehen, aber trotzdem, die Geschichte zeigt, dass mit Kriegseinsätze der USA Vorsicht geboten ist, denn selten sind sie gerechtfertigt und führen zu einem guten Resultat! Und meist hätte es bessere Alternativen gegeben!
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