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Interview in «New York Times» US-Präsident Trump distanziert sich von Justizminister Sessions

  • US-Präsident Donald Trump hat sich öffentlich von seinem Justizminister Jeff Sessions distanziert. In einem Interview mit der «New York Times» drückte Trump sein Bedauern aus, Sessions überhaupt für den Posten nominiert zu haben.
  • Hintergrund ist die Entscheidung des Justizministers vom März, sich wegen persönlicher Befangenheit aus den Russland-Ermittlungen des FBI herauszuhalten.
  • Sessions soll sich während des Wahlkampfes mit Sergei Kisljak, dem russischen Botschafter in Washington, getroffen haben. Die Bundespolizei ermittelt zu möglichen Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland.
  • «Sessions hätte sich niemals wegen Befangenheit zurückziehen sollen, und wenn er sich zurückziehen wollte, hätte er es mir sagen sollen, bevor er den Job angenommen hat. Dann hätte ich jemand anderen ausgewählt», sagte Trump der «New York Times».
  • Sessions war einer von Trumps grössten Unterstützern im Wahlkampf. Er war der erste Senator, der sich hinter den politischen Quereinsteiger Donald Trump stellte.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Frédéric Weil (Derrick)
    Für Trump zählen vier Dinge: 1. Ich 2. Nochmals ich 3. Ich erts recht 4. Loyalität bis zum umfallen. Er hat leider nicht gemerkt, dass einzig Hunde absolut loyal sind.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Trump sollte vorsichtig ein. Hinter dem konservativen Südstaatler Sessions stehen wichtige Wählergruppen. Wenn eine Person gar keine Loyalität kennt, rächt sich das früher oder später. Und bei grossen Problemen, sei es nun in der Privatwirtschaft oder der Politik, trägt der Chef meist eine erhebliche Mitschuld. Die Probleme immer auf andere abschieben oder sie gar verantwortlich machen, ist ein ganz mieser Charakterzug. Von diesen Charaktereigenschaften hat Trump wahrlich genügend.
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Der POTUS meinte wohl, dass er Marionetten eingesetzt hat, die das tun, was sein Wille ist. Der Justizminister sollte wohl in seinem Sinne Justiz und FBI-Ermittlungen behindern. Wieder mal einer seiner Schüsse, die nach hinten los gingen.
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