Zum Inhalt springen

US-Präsident Trump in Japan Auftakt auf dem Golfplatz

Legende: Video US-Präsident Trump trifft Japan Premier Abe abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.11.2017.
  • US-Präsident Donald Trump ist in Japan eingetroffen. Auf dem US-Militärstützpunkt hielt er eine Rede vor japanischen und amerikanischen Soldaten.
  • Später ging er Golfspielen mit dem Regierungschef Shinzo Abe und dem Profigolfer Hideki Matsuyama, einer der besten Spieler des Landes. Melania Trump machte sich währenddessen mit der japanischen Perlenkultur vertraut.

US-Präsident Donald Trump ist zu Beginn seiner Asienreise in Japan eingetroffen. Einige hundert amerikanische und japanische Soldaten bereiteten ihm am Sonntagvormittag (Ortszeit) auf dem US-Militärstützpunkt Yokota einen begeisterten Empfang.«Japan ist ein geschätzter Partner und wichtiger Alliierter, und wir danken für ihre Freundschaft», sagte Trump.

Legende: Video Thomas Stalder zum Besuch Trumps in Japan abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.11.2017.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Kyodo soll er im Vorfeld Unverständnis für Tokios Reaktion auf zwei kürzliche Raketentests durch Nordkorea geäussert haben. Er könne nicht verstehen, warum ein Land von Samurai-Kriegern die Raketen nicht abschoss, soll Trump gesagt haben. Der Konflikt mit Nordkorea ist eines der Hauptthemen während Trumps Besuch in Asien.

«Ball ziemlich weit geschlagen»

Nach der Begegnung mit den Soldaten stand ein Mittagessen mit Abe sowie Profigolfer Hideki Matsuyama auf dem Programm. Trump lobte beim Golfspielen den Profi in den höchsten Tönen, hob aber auch sein eigenes Können hervor. «Er ist wirklich ein grossartiger Spieler, ein grossartiger Athlet.» Aber auch er selbst habe «den Ball ziemlich weit geschlagen», fügte der 71-Jährige hinzu.

First Lady Melania Trump unternahm währenddessen mit der Ehefrau des japanischen Ministerpräsidenten, Akie Abe, einen Ausflug in das Tokioter Einkaufsviertel Ginza. Dort besuchten die beiden das Luxus-Perlen-Geschäft Mikimoto. Japan ist bekannt für seine Produktion hochwertiger Perlen.

Treffen mit Putin?

Während des Fluges nach Japan hat Trump laut mitreisenden Reportern über ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen. «Wir wollen, dass Putin mit Nordkorea hilft», wird der US-Präsident zitiert.

Ein Treffen Trumps mit Putin am kommenden Wochenende am Rande eines Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Vietnam war von russischer Seite bereits ins Spiel gebracht worden, vom Weissen Haus aber bislang nicht bestätigt worden.

Am Montag wird Trump vor seinen formellen Gesprächen mit Abe auch mit Kaiser Akihito zusammentreffen.

Donald Trumps informiert die Welt über seine Ankunft in Japan

Die Stationen von Trumps Asienreise

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    golfspielen auf staatskosten. dreist aber gekonnt. die dreistigkeit als funfaktor. den verblödungs-unterhaltungen in den usa kann dieser präsident längstens die stirn bieten. schliesslich hat er so die wahl gewonnen, er war weit funnier als jede soap, schien realistischer als alle und alles andere. chapeau mister president vor aller augen alle und jeden über den tisch ziehen, das beherrschen sie. bei ihnen könnte frau sagen, zwei dinge braucht der mann, ein twitterbares gadget und golf.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Martin Meier (M.Meier)
      @Kunz: Auch Obama hatte auf Staatskosten gespielt. darum geht es gar nicht, sondern, dass gebildeten Journalisten dies eine Headline wert ist.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Joshua Keller (ignisaurumprobat)
      @martinmeier: Schön gesagt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      @mmr :golf ist sicher ein merkmal der classe of their own. so ist mann unter sich. um präsident der usa werden zu können sind folgende merkmale eine conditio sine qua non finanzkräftig, weiss, die ausnahme war bisher die ausnahme, und männlich. das präsidiale wahlverfahren wurde von den gründervätern so ausgedacht und umgesetzt, um exklusiv, den leuten aus ihren reihen den zugang zu diesem amt zu ermöglichen. denn die gründerväter waren weiss, männlich, aus der oberschicht und sklavenhändler.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Martin Meier (M.Meier)
    Ist es denn von Belangen, dass Trump in Japan Golf spielt? SRF und viele Journalisten heizen die Trump-Manie nur an. Über den Liebling Obama wurde ja nicht so viel berichtet! Bitte weniger Trump und mehr Weltgeschehen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      @mmeier :sie haben recht. zuviel energie, auch ich mit meinem beitrag, stellen wir diesem präsidenten, zur verfügung. damit jemand wie er das werden konnte, benötigt ein grosses hinterland. dringend und notwendig ist, dass die menschen sich auf die brennenden, unsere existenz bedrohenden fragen konzentrieren. die medien als die 4.kraft im staat sind gefordert, denn sie können wesentlich beitragen, ob sie der demokratie, um ein paar klicks willen, in den rücken falllen oder sie kräftigen wollen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    @SRF: Titel angepasst. Sehr gut. Hört sich viel professioneller und sachlicher an. :)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen