US-Präsidentschaft: Trump führt die Riege der Republikaner an

Eine neue Befragung zeigt: Der Immobilien-Tycoon hat im Rennen um die US-Präsidentschaftswahl unter den Republikanern die Nase vorn. Obwohl er mit abfälligen Bemerkungen für Furore gesorgt hat, sagt ihm ein Viertel der befragten Parteilosen und Republikaner seine Unterstützung zu.

Donald Trump.

Bildlegende: Hat mit diversen Äusserungen für Furore gesorgt: Präsidentschaftsanwärter Donald Trump. Keystone

In den USA wird im November 2016 ein neuer Präsident gewählt. Nun hat der schwerreiche republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump seinen Vorsprung vor Mitbewerber Jeb Bush ausgebaut.

Laut der Befragung im Auftrag der Zeitung «Washington Post» und des Senders ABC News unterstützen 24 Prozent Trump und nur noch 12 Prozent den einstigen Spitzenreiter Bush. An zweiter Stelle liegt neu der Gouverneur von Wisconsin, Scott Walker, mit 13 Prozent. Befragt wurden potenzielle republikanische oder parteilose Wähler.

Trump hat mit negativen Äusserungen über Mexikaner Aufsehen erregt. Ferner sprach er dem Vietnamkrieg-Veteranen Senator John McCain ab, ein Kriegsheld zu sein.

Aktuell gibt es 15 republikanische Präsidentschaftsbewerber. Am Dienstag wollte der republikanische Gouverneur von Ohio, John Kasich, seine Kandidatur als 16. Anwärter verkünden.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Neue Bewerber fürs Weisse Haus

    Aus Tagesschau vom 4.5.2015

    Die Kandidatenlisten für die anstehende Präsidentschaftswahl in den USA ist um zwei Namen länger. Die ehemalige Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina und der Tea-Party-Liebling Ben Carson steigen für die Republikaner ins Rennen.

  • Obama verärgert Republikaner

    Aus Tagesschau vom 14.11.2014

    US- Präsident Barack Obama kündigt an, die amerikanische Einwanderungs-Politik zu reformieren. Bis zu fünf Millionen in den USA lebende «illegale Immigranten» könnten legalisiert werden. Obama droht auch den Kongress zu umgehen, indem er mit Notrecht agiert.

  • Republikaner gewinnen auf ganzer Linie

    Aus Tagesschau vom 5.11.2014

    Für die Demokraten von US-Präsident Obama ist es eine herbe Niederlage: Bei den Zwischenwahlen mussten sie sich in beiden Häusern, im Repräsentantenhaus und im Senat, den Republikanern geschlagen geben. Einschätzungen von SRF-Korrespondent Arthur Honegger in Washington.