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Trump will aufrüsten US-Verteidigungsbudget wird um 54 Milliarden Dollar angehoben

Legende: Video «Mehr Geld für das US-Militär» abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.02.2017.
  • Die Ausgaben sollen laut Angaben des Weissen Hauses um 54 Milliarden Dollar oder rund 10 Prozent steigen.
  • Die USA haben mit jährlich knapp 600 Milliarden Dollar mit grossem Abstand die höchsten Rüstungsausgaben der Welt.
  • Gegenfinanziert werden soll das Verteidigungsbudget über Kürzungen in gleicher Höhe im nicht-militärischen Bereich.

Noch ist nichts in trockenen Tüchern: Der Budgetentwurf von US-Präsident Donald Trump muss noch vom Kongress abgesegnet werden. Der strittige Punkt wird dabei nicht etwa der steigende Rüstungsetat sein, sondern vielmehr die geplanten Sparmassnahmen. Trump will am Dienstag vor beiden Parlamentskammern seine mit Spannung erwartete Rede erhalten.

Wir müssen wieder Kriege gewinnen.
Autor: Donald TrumpUS-Präsident

Trump sagte, Details zu seinem Budget wolle er in seiner Rede vor dem Kongress darlegen. In gefährlichen Zeiten wie diesen sei sein Haushalt einer der nationalen und öffentlichen Sicherheit. Er fügte hinzu: «Wir müssen wieder Kriege gewinnen.»

Manche Militärexperten zweifeln allerdings an einer Erhöhung des Budgets, das im abgelaufenen Haushaltsjahr 584 Milliarden Dollar betrug. Der Zuwachs wäre ein Plus von 9,2 Prozent.

Nach Informationen der «New York Times» sieht der Budgetentwurf massive Einsparungen unter anderem bei der Umweltbehörde EPA vor. Trump hatte das im Wahlkampf angekündigt. Auch Gelder für soziale Hilfsprogramme sollen gekürzt werden, ausgenommen seien aber Social Security – die staatliche Rentenversicherung – und das Krankenversicherungsprogramm Medicare für Senioren.

64 Kommentare

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  • Kommentar von Georg Benad (kreanga)
    Herr Haller,es gibt Menschen die sind immer auf einer Einbahnstrasse unterwegs,denen kann man auch nicht mit Fakten helfen.Dieses Schwarz/Weiss denken scheint angeboren zu sein,da gibt es keine Farben dazwischen...
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    « Wir müssen wieder Kriege gewinnen»„Ich muss Ihnen sagen, das ist eine unglaublich komplexe Sache. Niemand wusste, dass das Thema Gesundheitswesen so kompliziert sein könnte“, Donald Trump zu den Plänen zum Umbau von Obamacare am Montag in Washington vor Gouverneuren.Kabarettistisch ist Trump eine Echtzeitnummer, aber nebenbei ist er noch US-"Präsident" bei diesen Äußerungen hoffnungslose wie gefährliche Inkompetenz und Beratungsresistenz . Auf Erleuchtung in Geiste ist nicht zu hoffen.
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Vor allem sollte man nur Kriege beginnen, die man wirklich auch gewinnen kann. Nur heute kann man keinen Krieg mehr gewinnen. Seit dem 2.Weltkrieg habe ich keinen Krieg mehr gesehen, der wirklich auch gewonnen wurde. NB: Und wenn da man in der EU weiterhin auf Putin losgehen will, erwarte ich von Ihnen, dass Sie an vorderster Front mitmarschieren, einfach den Wintermantel nicht vergessen. (smile)
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    2. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      @Haller: Thema verfehlt. Setzen sechs. Ihr Favorit Trump will "wieder Kriege gewinnen", von der EU werden Sie solchen gefährlichen Schwachsinn niemals hören, da ist nämlich seit 72 Jahren Frieden.
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    3. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Er wollte gar nicht wissen, wie komplex so ein Gesundheitswesen ist und was man alles berücksichtigen muss/sollte. Die "Kunden" von Obama-Care sind bereits eine bunte gesellschaftliche Mischung. Für Trump war es primär schlecht , weil es von Obama stammte. Es gibt einige Leute, die wissen, wie komplex so ein System ist. Nämlich die, die das System entworfen haben und es vermutlich x-mal überarbeiten durften, bis es einigermassen in der Praxis anwendbar ist.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    "I didn't vote for Trump for massive increases to military. He said he'd end all war & focus on infrastructure & reducing taxes. bullshit!" sagt ein Trump-Wähler.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      Der Ihnen das gesagt hat, hat wohl in Trumps Wahlkampagne etwas verschlafen. Da machte er nämlich dem Militär und den Veteranen großartige Versprechungen, die er jetzt erfüllen will. Kommt allerdings darauf an, ob der Kongress seinen Wahnvorstellungen zustimmt, respektive wie man diese zusätzlichen 54 Milliarden aus dem Hut zaubert. Obschon, vielleicht denkt man, dass es bei 20 Billionen US-Staatsverschuldung auf lumpige 54 Milliarden auch nicht mehr drauf ankommt.
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    2. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Blödsinn. Die Veteranen hat er durch die Diskriminierung der Eltern des gefallenen Soldaten allesamt vergrätzt. Er selber hat sich auch um den Militäridienst gedrückt.
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