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International US-Wahlkampf: Milliardär gegen Milliardär

Warren Buffett hat den republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump aufgefordert, seine Steuererklärung zu veröffentlichen. Wenn Trump diesen Schritt unternehme, werde er dies ebenfalls tun, sagte Buffett an einer Wahlkampfveranstaltung für Hillary Clinton.

Warren Buffett steht an einem Rednerpult; Hillary Clinton daneben winkt.
Legende: Warren Buffett sprach an einer Wahlkampfveranstaltung für Hillary Clinton. Reuters

Auf der Liste des Magazins «Forbes» mit den reichsten Menschen der Welt liegt der amerikanische Investor Warren Buffett mit einem Vermögen von 64,7 Milliarden Dollar auf Platz drei.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump ist mit 4,5 Milliarden Dollar auf Rang 324. Nun hat Buffett in den Wahlkampf eingegriffen. An einer Veranstaltung für die Demokratin Hillary Clinton sagte er, Trump müsse seine Steuererklärung veröffentlichen.

Clinton hat ihre Steuerklärungen veröffentlicht

Buffett ist nach eigener Aussage bereit, seine Steuererklärung öffentlich zu diskutieren, wenn Trump dasselbe täte. In den USA besteht zwar keine Pflicht für Präsidentschaftskandidaten, ihre Steuererklärung offenzulegen. Seit den 1980er-Jahren haben dies jedoch alle republikanischen Bewerber getan.

Hillary Clinton ihrerseits hat ihre Steuererklärungen bis zurück ins Jahr 2000 bereits veröffentlicht. Trump verweigerte diesen Schritt bisher mit der Begründung, er werde einer Steuerprüfung unterzogen.

Buffett als Chauffeur

Investor Warren Buffett, der Donald Trump scharf kritisiert hatte, will bei der US-Präsidentschaftswahl Menschen in seinem Heimatbezirk zu den Wahllokalen fahren. Er verspreche, mindestens zehn Menschen zur Urne zu bringen, die es sonst schwer hätten, dorthin zu gelangen. Sein Ziel sei, die höchste Wahlbeteiligung aller US-Bezirke zu erreichen.

7 Kommentare

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  • Kommentar von A Züger (zua)
    Den Platz 3 der Reichsten hat man sicher nicht nur mit Schaffen erreicht, da ist man vor allem mit (dank) Establishment gut gefahren. Da es bisher so gut geschmiert gelaufen ist, wird man doch sicher so weitermachen. Nur einer der hinteren Ränge kann was verändern, die Vorne werden nie was ändern, dank dem sie geworden sind, was sie sind.
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  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    Trump sagt Wahlbetrug voraus. Die Wahl zum US-Präsidenten findet zwar erst im November statt, doch Donald Trump rechnet bereits jetzt mit Wahlbetrug. Der Republikaner mahnte seine Parteikollegen zur Vorsicht, sonst könnte ihnen die Wahl "weggenommen" werden. Er habe zunehmend davon gehört, dass der Urnengang möglicherweise nicht fair ablaufen werde. Trump ging jedoch nicht ins Detail und lieferte keine Beweise für seine Aussage.
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  • Kommentar von Urs Heim (Ursus)
    Mit der Aufforderung Buffetts die Fiskalen Karten offen auf den Tisch zu legen, hat er Trump am wundesten Punkt erwischt. Das der New Yorker Immobilienmogul steuertechnisch "nicht ganz sauber ist" muss nicht bewiesen werden, sondern ist ein für den Betroffenen ein unangenehmer Fakt. Wenn er diesen heiklen Punkt offen deklariert hat er ein weitaus größeres Problem als Clinton mit ihrer E-Mail Geschichte.
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