USA öffnen Geldhahn für Palästinenser

Knapp 500 Millionen Dollar. So viel investiert die US-Regierung in die Palästinensergebiete. Der Kongress hatte das Geld monatelang zurückgehalten – der Besuch des US-Präsidenten in der Region löste diese Blockade nun auf.

Ein Mann schwenkt eine palästinensische Fahne

Bildlegende: Die USA unterstützen die Palästinenser. Keystone

Monatelang hatte der US-Kongress bereits budgetierte 500 Millionen Dollar für die Palästinenser blockiert. Während des Besuchs von Präsident Barack Obama in Israel und den Palästinensergebieten gaben die Abgeordneten das Geld nun frei.

195,7 Millionen Dollar seien dabei für die Unterstützung der palästinensischen Wirtschaft sowie für die humanitäre Hilfe und Entwicklung vorgesehen, sagte eine Sprecherin des US-Aussenministeriums. Rund 100 Millionen Dollar sollen im Kampf gegen Drogen eingesetzt werden.

Die restlichen 200 Dollar, die im Haushaltsjahr 2013 eingeplant sind, sollen der Autonomiebehörde als Direkthilfe zur Verfügung gestellt werden.

Obama hatte am Freitag seinen Besuch in Israel und den Palästinensergebieten beendet. In Ramallah und Bethlehem war er von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas empfangen worden.

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Obama im Nahen Osten

4:25 min, aus Tagesschau am Mittag vom 22.3.2013