USA öffnen Portemonnaie für Ukraine und Co

Mit insgesamt mehr als 60 Millionen Dollar wollen die Vereinigten Staaten dem Westen zugewandten osteuropäischen Ländern unter die Arme greifen. Die USA weiten damit ihre finanzielle Unterstützung aus.

Die USA gewähren der Ukraine, Moldawien und Georgien zusätzliche Finanzhilfen und weiten damit ihre Unterstützung für westlich orientierte Länder an Russlands Grenze aus. Vizepräsident Joe Biden gab die Hilfen bei einem Besuch in Kiew anlässlich der Amtseinführung des neuen Präsidenten Petro Poroschenko bekannt.

Die Ukraine soll demnach 48 Millionen Dollar erhalten, Moldawien 8 und Georgien 5 Millionen. Die Geldspritzen müssen allerdings noch vom Kongress genehmigt werden.

Slawjansk unter schwerem Beschuss

Unterdessen hat der Chef des russischen Sicherheitsrats, Nikolai Patruschew, hat Ende des Blutvergiessens in der Ostukraine gefordert. Kiews Führung müsse aufhören, «in vollem Umfang die Armee einzusetzen», sagte Patruschew.

Militante pro-russische Separatisten im Gebiet Donezk berichteten erneut von schwerem Beschuss durch Regierungstruppen in der Stadt Slawjansk. «Das zeigt die aggressiven Absichten von Petro Poroschenko gegen uns», sagte ein Anführer der Aufständischen.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Obama auf Europa-Tour

    Aus Tagesschau vom 3.6.2014

    US-Präsident Obama ist auf Europa-Mission. Nebst dem G7-Gipfel in Brüssel will er auch den neu gewählten ukrainischen Präsidenten treffen. Zum Auftakt seiner Reise besuchte Obama Warschau. Schnell wurde klar: die Ukraine-Krise hat unmittelbare Folgen für das amerikanische Engagement innerhalb der Nato.

  • Unterstützung für die Ukraine

    Aus 10vor10 vom 5.3.2014

    Während der Schweizer Spitzendiplomat Tim Guldimann seine Mission als OSZE-Sondergesandter auf der Krim begonnen hat, um Spannungen vor Ort abzubauen, erhält die Ukraine vom Westen finanzielle Unterstützung. Die EU kündigte heute ein Milliarden-Hilfspaket an.