Maduro krebst zurück Venezolaner dürfen nun doch weiter mit Hunderternoten bezahlen

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Venezolaner in Geldnöten

2:15 min, aus Tagesschau vom 17.12.2016

  • Wegen Protesten in Teilen des Landes hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro die für ungültig erklärten 100-Bolívar-Noten wieder freigegeben.
  • Die Geldscheine bleiben bis zum 2. Januar im Umlauf, wie er am Samstagabend erklärte.
  • Die meistverwendete Banknote in dem unter einer Hyperinflation leidenden Ölstaat war erst einen Tag zuvor offiziell aus dem Verkehr gezogen worden.
  • Die geplante Ausgabe von neuen 500-Bolívar-Scheinen hatte sich aber verzögert.
  • In mehreren Orten kam es zu Plünderungen von aufgebrachten Menschen, die über kein Bargeld verfügten. Vor den Banken bildeten sich lange Schlangen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Mit fünf Kilo Banknoten ins Restaurant – der Alltag im Krisenland Venezuela.

    Venezuela – Alltag in der Misere

    Aus Echo der Zeit vom 14.12.2016

    In Venezuela fehlt es den Menschen weiterhin an fast allem, an Essen, Medikamenten, Geld und Arbeit. Präsident Nicolas Maduro hat als «dringend notwendige Verteidigungsmassnahmen» die Grenze nach Kolumbien schliessen lassen und die 100-Bolivar-Note aus dem Verkehr gezogen.

    Er sieht die Schuld für die Misere in seinem Land weiterhin nur bei den anderen.

    Ulrich Achermann