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Venezuela Tötungen und Folter: Maduro laut UN für Verbrechen verantwortlich

  • Aus Sicht der Vereinten Nationen ist Venezuelas Präsident Nicolas Maduro wohl persönlich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich.
  • Seit 2014 sollen der autoritär regierende Maduro und seine Minister zahlreiche Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Tötungen und systematischen Gebrauch der Folter geplant und ausgeführt haben.
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Archiv: Amnesty fordert Ermittlungen gegen Präsident Maduro
Aus Tagesschau vom 14.05.2019.
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Venezuelas Präsident Nicolas Maduro ist aus Sicht der Vereinten
Nationen wohl persönlich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit
verantwortlich.

Eine UNO-Untersuchungskommission hat nach eigenen Angaben zahlreiche Anhaltspunkte dafür gefunden, dass Maduro und seine Minister Menschenrechtsverletzungen geplant und ausgeführt haben.

Maduro sowie der Innen- und der Verteidigungsminister wussten laut UNO von den Verbrechen. «Sie gaben Befehle, koordinierten die Aktionen und stellten Mittel zur Förderung der Pläne und der Politik zur Verfügung, unter denen die Verbrechen begangen wurden», hiess es.

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro fasst sich auf sein Herz.
Legende: Nach UN-Angaben standen die Verbrechen von Maduro im Einklang mit der staatlichen Politik. Keystone

Die Kommission untersuchte 223 Fälle, von denen 48 in ihrem mehr als 400-seitigen Report im Detail geschildert werden. Ausserdem habe das Gremium zusätzlich fast 2900 Fälle auf ähnliche Muster von Gewalt und Verbrechen analysiert.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag solle sich im Interesse der Opfer zeitnah mit den Vorwürfen befassen. Einen Vorstoss zur gerichtlichen Untersuchung des Verdachts hatten 2018 bereits sechs amerikanische Staaten unternommen.

SRF 4 News, 16.09.2020; 15:30 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
    Die Zentralisierung oder gar Personalisierung von Macht ist immer eine schlechte Idee, ungeachtet der (echten oder populistisch vorgespielten) politischen Richtung. Ich bin froh, im besten aller schlechten Systeme leben zu dürfen.

    Leider werden Despoten wie Hitler oder Stalin zu oft mit dem Ziel miteinander verglichen, entweder links oder rechts als schlimmer darzustellen. Statt aus den Parallelen die logischen Schlüsse zu ziehen und das eigentliche Hauptproblem zu diskutieren.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    ".... zahlreiche Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Tötungen und systematischen Gebrauch der Folter geplant und ausgeführt haben." Spielt in der heutigen Welt auch keine Rolle mehr. Hat ja mehrere, welchen man weiterhin die Hand schüttelt: Mohammed bin Salman (Kashoggi-Mord), Xi Jinping (KZ für Uiguren, HK), Putin (mehrere Giftanschläge), Erdogan (Kurden-Ermordung) u.a.m. Habe keine Sympathie für Maduro, scheint mir jedoch vorgeschoben zu werden, zur Gewissensberuhigung seitens UN.
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    1. Antwort von David Neuhaus  (Um Neutralität bemüht)
      ich verstehe Sie Herr Häberli, es ist praktischer und simpel, wenn man es auf einzelne Personen fixiert und dann noch Unterstellungen einfach mit Fakten vermischt. Aber wenn Sie Staatsoberhäupter für Straftaten Allgemein und für Kriege im Besonderen verantwortlich machen, könnten sie ehrlicherweise zumindest noch Bush, Obama, Trump, Sarkozy, Hollande und Merkel dazuzählen.
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  • Kommentar von Ueli Schlatter  (TELL.CH)
    Die USA begehen täglich Drohnen Morde und kommen ungestraft davon! Für mich ist der Internationale Gerichtshof nichts anderes als eine von den USA geführte politische Behörde die die Interessen der USA weltweit durchsetzt!
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