Zum Inhalt springen

Vergiftete Babynahrung Verdächtiger gesteht Erpressung

Legende: Video Mutmasslicher Babynahrung-Vergifter ist festgenommen worden abspielen. Laufzeit 0:38 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 30.09.2017.
  • Der Fall der Gift-Erpressung am Bodensee ist offenbar gelöst.
  • Der in Baden-Württemberg gefasste Mann hat ein Geständnis abgelegt.
  • Er sagte auch, er habe keine weiteren vergifteten Lebensmittel in den Handel gebracht.

Der 53-Jährige legte vor dem Haftrichter ein Geständnis ab, wie die Polizei in Konstanz und die Staatsanwaltschaft Ravensburg in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.

Er hatte in Geschäften in Friedrichshafen am Bodensee Babynahrung vergiftet und einen Millionenbetrag von Handelskonzernen gefordert. Er drohte damit, bei Nichtzahlung bundesweit Lebensmittel zu vergiften.

Seine Drohungen hatten Mitte September mit einer E-Mail an die Konzerne und die Polizei begonnen. Die Behörden fahndeten später öffentlich nach dem Gesuchten.

Ein Einzeltäter

Am Freitagnachmittag war der Verdächtige nach zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung in Ofterdingen im baden-württembergischen Landkreis Tübingen festgenommen worden. Der 53-jährige Mann soll seine Tat nach vorläufigen Erkenntnissen alleine geplant und ausgeführt haben.

In der Wohnung des Deutschen wurden nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft Beweismittel sichergestellt, darunter der in den vergifteten Lebensmitteln gefundene Stoff Ethylenglykol. Ausserdem habe er offenbar versucht, verdächtige Gegenstände verschwinden zu lassen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Gar nicht auffällig der Mann bzw. seine Bekleidung...Ist er noch mit dieser Mütze herumgelaufen, als die Medien sein Foto schon publiziert hatten?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bettina Hackel (tinahackel)
    Das Fahndungsbild war ja erstaunlich deutlich. Nun, da der Hauptverdächtige festgenommen wurde, verpixelt man sein Gesicht. Weil von nun an die Unschuldsvermutung gilt? Weil man selbstverständlich nach ihm fahnden durfte, aber ihn nun nicht an den Pranger stellen darf? Und was soll dann überhaupt noch das Bild seines unkenntlich gemachten Gesichts? Ich frage ja nur ...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von SRF News
      Wird die durch eine öffentliche Fahndung gesuchte Person festgenommen, greifen wieder deren Persönlichkeitsrechte. Weil es sich bei dem Straftäter nicht um eine Person öffentlichen Lebens handelt, ist das Informationsinteresse der Öffentlichkeit nun auch durch anonymisierte Darstellung sichergestellt. In diesem Fall ist eine Unkenntlichmachung zwingend erforderlich, weil das Recht am eigenen Bild Vorrang hat. Das heisst: Das Foto einer Person darf nicht ohne Genehmigung verbreitet werden. Warum wir in diesem Fall das Bild des Gesuchten zuvor unverpixelt gezeigt haben, können Sie unter dem Punkt Ausnahmen nachlesen. https://www.srf.ch/sendungen/hallosrf/warum-verpixelt-ihr-das-gesicht-eines-gesuchten
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Andrea Esslinger (weiterdenken)
    Wie doof muss einer sein, mit seinem wahren Gesicht vergiftete Babynahrung in einem videoüberwachten Laden zu deponieren! Der Polizei und uns soll's recht sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Der ist leider nicht nur doof, sondern einfach auch noch sehr "krank". Hoffentlich wird er für lange Zeit in eine Zelle gesperrt & dabei sollte er immer befürchten müssen, dass sein Essen nicht vergiftet ist. Aber vermutlich wird er nur für eine kleine Weile in eine psyiatrische Klinik gesteckt werden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Dölf Meier (Meier Dölf)
      Mann oder Frau ist alles zuzumuten. Zum Glück sind nur wenige kriminell!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen