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International Verhandeln via Webcam

Nun also doch: Ukrainische Separatisten wollen am Donnerstag in einer Videokonferenz mit Vertretern der OSZE und Russlands debattieren.

Porträt des selbst ernannten Premierminister der nicht anerkannten «Volksrepublik» Donezk, Alexander Borodaj.
Legende: Er sei sehr wohl zu Diskussionen bereit, so der selbst ernannte Premier der «Volksrepublik» Donezk, Alexander Borodaj. Reuters

Prorussische Separatisten in der Ostukraine haben sich zu Gesprächen über eine Lösung des blutigen Konflikts per Videokonferenz am Donnerstag bereiterklärt.

Die «Telebrücke» solle um 18.00 Uhr Ortszeit, beginnen, teilte der selbst ernannte Premierminister der nicht anerkannten «Volksrepublik» Donezk, Alexander Borodaj, mit. Er wies Vorwürfe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zurück, wonach die Aufständischen sich weigerten, an Konsulationen der Kontaktgruppe teilzunehmen.

Details und Format noch nicht geklärt

Es habe keine konkreten Gesprächsvorschläge gegeben, sagte Borodaj. Die OSZE und das Präsidialamt in Kiew hatten zuvor mitgeteilt, dass alle Versuche gescheitert seien, eine Videokonferenz zu organisieren.

Eine offizielle Bestätigung über das Zustandekommen der «Telebrücke» gab es zunächst nicht. Zur Kontaktgruppe gehören Vertreter der Ukraine, Russlands und der OSZE. Borodaj sagte, dass über die Teilnehmer und «Details des Formats» noch gesprochen werden müsse.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Das wäre auch die einzig richtige "Zusammensetzung" für ein Gespräch. Fakt ist, dass der Westen NOCH NICHTS zu einer Deeskalation in der Ukraine beigetragen hat. Im Gegenteil schürt er das Feuer immer weiter an. Aber man verhängt weitere Sanktionen gegen Russland, unterstützt aber weiterhin das Morden an der Zivilbevölkerung durch die Armee.
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    1. Antwort von Roger Stahn, Fraubrunnen / St. Sulpice
      Stimmt Herr Waeden, ich mag mich an keine humanitäre Krise oder militärischer Konflikt erinnern, wo es anders gewesen wäre, die letzten hundert Jahre. Alles was der Westen jeweils unternahm oder eben nicht, führte direkt zu einer Verschärfung der Konflikte bis zur totalen Katastrophe. Man kann sich schon fragen, ob es sich hierbei um eine Pathologie in Richtung Kognitiver Dissonanz oder so handelt oder ist es gar Kalkül?
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    2. Antwort von Hans Berger, Bern
      Ein einziger kleiner Wadenbeisser, vermutlich der gefährlichste Mensch unserer Zeit könnte den von ihm begonnen Konflikt beenden. Nämlich " Putin " !!!!!!!!
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