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UNO warnt Verheerende Hungersnot im Südsudan

Flüchtlinge rasten vor einem Uno-Fahrzeug
Legende: Über 1,5 Millionen Menschen sind wegen des Bürgerkriegs im Südsudan auf der Flucht. Keystone
  • Verschiedene Organisationen der Vereinten Nationen erklären, im Südsudan herrsche eine akute Hungersnot.
  • 100'000 Einwohner des Staates Unity sind laut den Angaben betroffen.
  • In anderen Regionen des Südsudans seien eine Million Menschen von einer Hungersnot bedroht.

Das UNO-Welternährungsprogramm, die UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und das Kinderhilfswerk Unicef haben dies am Montag gemeinsam erklärt. Die Vereinten Nationen sprechen dann von einer akuten Hungersnot, wenn bereits Menschen an Unterernährung gestorben sind.

Der bitterarme Südsudan ist im Jahr 2013 unabhängig geworden. Nach einem Machtkampf an der Spitze des Staates brachen Ende 2013 Kämpfe aus. Sämtliche Befriedungsversuche scheiterten. Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR hat der Bürgerkrieg im Land bereits mehr als 1,5 Millionen Menschen in die Flucht getrieben.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Es hat nicht genügend Geld auf der Welt. Alleine für Waffen mussten in 2016 weltweit 1700 Milliarden Dollar ausgegeben werden.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Der Südsudan ist nicht bitterarm. Sonst würden sich garantiert nicht so viele darum streiten. Mächtige versorgen die Streihälse mit Waffen, Geld und heizen ethnische Konflikte an, so dass sich die Menschen dort die Köpfe einschlagen. Der ganze Sinn dieser Investitionen ist, dass vorhandene Werte nicht im Dollarbereich, sondern im Centbereich verscherbelt werden. Wer den Reibach macht, kann geratet werden. Der Südsudan jedenfalls nicht.
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  • Kommentar von Michael Räumelt (MRäumelt)
    Es betrifft nicht den Sudan sondern z.b die Elfenbeinküste mit einer enormen Armutsrate. Wie konnte z:B die UNO es akzeptieren das für über Mio.300 $ dort das grösste Gotteshaus/Kathedrale der Welt mitten in Afrika gebaut werden konnte... und der damalige Papst Joh. Paul lässt sich auch noch zur Einweihung hofieren während ringsherum Armut und Hungersnot herrscht... die westliche Welt schaut zu.. Soviel essen kann man gar nicht, was man hierbei kotzen kann.
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    1. Antwort von Heidy Rüegg (heidy70)
      Religion ist Volksverdummung. Hier wird eine Kirche gebaut, oder wenn der Papst in irgend ein Land kommt wird der Boden geküsst auf dem er geht, auch wenn das Volk verhungert.
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