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Sexuelle Belästigung? Verleumdungsklage gegen Donald Trump

Summer Zervos bei einer Medienkonferenz in einem Sessel sitzend.
Legende: Summer Zervos lässt die Verleumdung nicht auf sich sitzen. Sie klagt gegen den künftigen US-Präsidenten. Reuters
  • Eine der Frauen, die Belästigungsvorwürfe gegen Donald Trump erhoben haben, hat den künftigen US-Präsidenten wegen Verleumdung verklagt.
  • Summer Zervos war eine Teilnehmerin von Trumps Fernsehshow «The Apprentice». Sie beschuldigt ihn, sie 2007 mit sexuellen Absichten in einen Bungalow gelockt zu haben. Dort habe sie ihn nur mit Mühe von sich fernhalten können, erklärte sie im Oktober. Er habe sie gegen ihren Willen auf den Mund geküsst.
  • Trump hatte die Vorwürfe und ähnliche Schilderungen anderer Frauen als «Lügen» zurückgewiesen.
  • Trump habe damit seine Machtposition ausgenutzt, um «Zervos und andere Frauen zu verunglimpfen» und ihnen «vorsätzlich zu schaden», sagte Zervos' Anwältin, Gloria Allred, in Los Angeles. Zervos habe vergeblich Trump aufgefordert, seine Behauptungen zurückzunehmen.
  • Der ehemalige Reality-TV-Star prahlt in einem Video von 2005 damit, dass er sich erlauben könne, Frauen ohne Umschweife zu küssen und ihnen zwischen die Beine zu fassen. Trump entschuldigte sich und tat dies als «Umkleidekabinen-Gespräch» ab.

82 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Sehr gut Ihr Beitrag Frau Hermann, dem kann ich mich nur anschliessen. Frauen überschreiten auch ihre Grenzen. Wir leben nicht mehr wie vor 100 Jahren, als die Frau nur das Heimchen am Kochherd war, und sich der Meinung des Mannes fügte. Heute sind Frauen viel selbstbewusster und stehen im Berufsleben. Das soll keine Entschuldigung sein für sexuelle Überschreitungen. Keiner war dabei, folglich soll ein Gericht das klären. Aber die Schuld nur auf die Männer zu schieben, ist genau so falsch
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Endlich mal trug Putin zur allgemeinen Erheiterung bei, als er süffistant zum Besten gab, dass zwischen Trump und den Moskauer Freudenmädchen nichts gelaufen ist, obwohl, wie Putin ausdrücklich betonte, sie die Besten der Welt seien. Das war eine kabarettreife Vorstellung, aber ich glaube nicht, dass ein Trump Ironie versteht. Der freut sich darüber, dass Putin ihm Keuschheit und Standhaftigkeit im Fall größter Versuchung attestiert hat. Da kann sich eine große Freundschaft entwickeln.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Ist ja Wahnsinn, dieses Echo! Dabei müssten Berichte übers Thema Artenschwund eigentlich viel aufwühlender sein als ungefragtes Verteilen von Küsschen. Aber bei solchen Artikeln sind wir immer nur ganz wenige. Finde es masslos übertrieben, bei Küsschen von Gewalt zu sprechen, zumal ja keiner von uns dabei war, keiner weiss, ob sie ihn nicht vorab anmachte, wieso sie dem unschönen, alten Mann ins Bungalow folgte, und warum sie erst 10 Jahre später die Sache aufrollt. Wir wissen gar nichts.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      Putin weiss alles, zumindest was Trump und die Moskauer Prostituierten (laut Originalton Putin sollen es die Besten der Welt sein) so alles angestellt haben, nämlich nichts. Die Gründe, warum nichts gelaufen ist, kennt natürlich Putin als gelernter KGB-Mann bestens, er möchte ja bei seinem neuen Freund Trump nicht indiskret sein. Also ich möchte Putin in diesem Fall mal ausnahmsweise Glauben schenken, dass in Moskau wirklich nichts gelaufen ist.
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    2. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Hoppla Herr Chauvet, sie schenken Putin Glauben. Das war das erste Mel.
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