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International Verwirrung um Raketenstarts im Mittelmeer

Nervöse Anspannung: Nach dem Abschuss von Raketen dementierten USA und Israel zunächst. Am Mittag dann die Kehrtwende.

Das russische Verteidigungsministerium hat den Start zweier ballistischer Raketen aus dem Mittelmeer Richtung Osten geortet. Das Abfeuern sei um 8.16 Uhr MESZ in einer Radarstation in der russischen Stadt Armawir rund 1200 Kilometer südlich von Moskau registriert worden. Das teilte das Ministerium mit.

Bis zum Mittag gab es keine weiteren Angaben zu dem Vorfall. Verteidigungsminister Sergej Schoigu habe Präsident Wladimir Putin informiert. Es war zunächst unklar, ob die angeblichen Starts im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt stehen.

Zunächst Dementi dann Aufklärung aus Israel

Die USA haben nach Regierungsangaben keine Rakete von Schiffen oder Flugzeugen abgefeuert. Auch die israelische Armee teilte zunächst mit, sie wisse nichts von einem Abschuss.

Am Mittag dann die Kehrtwende: Nach mehreren Agenturberichten räumte das israelische Militär einen Raketentest ein. Man habe dabei mit den USA zusammengearbeitet. Allerdings seien die Raketen nicht von US-Schiffen abgefeuert worden. Ein zweiter Abschuss wurde nicht bestätigt.

18 Kommentare

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  • Kommentar von Rainer Fauser, Augsburg
    Womöglich wollten USA und Israel damit die Reaktionsfähigkeit und -bereitschaft des Iran testen. Vorerst bleiben das Drohmanöver, um zu provozieren. Die USA brauchen wohl um's Verrecken einen Grund vom Iran, diesen mit einem Krieg um seine Rohstoffe zu überziehen, dito wie im Irak, Lybien, usw. .Hoffentlich kommen die USA selber mal an die Kandare anderer Staaten! Die USA sind in Wirklichkeit die grösste Gefahr für den Weltfrieden, wg. Rohstoffen, nicht die "Terroristen" fremder Staaten!!
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    1. Antwort von werner Wyssmann, Augsburg
      @Rainer. Freue mich, wieder einmal von Dir zu lesen. - Es kann das eine oder das andere sein: provozieren oder testen. Offensichtlich rechnen die Kriegstreiber mit einem Gegenschlag aus dem Iran und wollen dafür gewappnet sein. Auch dass die Russen weitere Kriegsschiffe ins Mittelmeer entsenden, verheisst nichts Gutes.
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    2. Antwort von A.Käser, Augsburg
      @R.Fauser;W.Wyssmann/Keine Sorge,alles was sie gegen andere unternehmen,wird sich unweigerlich gegen sie selbst wenden.Sie bedienen sich eines Grundgesetzes welches auch sie nicht ausser Kraft setzen können.Sie sind unendlich hilflos und müssen das tun was sie zu tun gedenken,weil sie bereits dessen Auswirkungen spüren. Aber anstatt inne zu halten und umzudenken,wollen sie es ausser Kraft setzen,indem sie es weiterhin anwenden.
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  • Kommentar von Werner Wyssmann, 4552 Derendingen
    Ein Raketentest in dieser brenzligen Situation ist unvorstellbar. Solche Test führt man nicht aus, wenn in der Region gerade Spannungen sind. Zudem muss die Rakete, oder beide, eine gewisse Höhe erreicht haben, um von der russ. Frühwarnstation aufgefasst zu werden. Möglich wäre eine Ballistische und eine Abfangrakete. Denn 2 ballist. Raketen zur gleichen Zeit v.e. U-Boot testen, macht keinen Sinn. Der Test v.d. Mitte des Mittelmeeres bis kurz vor Israel entspricht der Entfernung Israel u. Iran.
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  • Kommentar von j .ruf, rodersdorf
    es betrübt mich zutiefst zu sehen, wie man den krieg unbedingt will und wie die medien die kriegstrommel rühren und wir auf einen krieg eingestimmt werden. dass assad das gas eingesetzt hat, scheint gegeben und steht fast ausser frage. die beweisführung wird wieder mal übergangen. dass die rebellen vom ausland her aufgebaut wurde, interessiert niemand. und die mainstream medien üben null kritik an der krieglust der kriegstreiber, trotz immenser flächenbrandgefahr. alles scheint wie abgesprochen.
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