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International Videos der Unglücksnacht vor Gericht zugelassen

Im Prozess gegen den Kapitän der havarierten «Costa Concordia» hat das Gericht Überwachungsvideos von dem gekenterten Schiff als Beweismittel zugelassen. Die Aufnahmen zeigen unter anderem die Evakuierung des Passagierschiffes und die Panik an Bord nach dem Unfall.

Die Umstände der Havarie des Passagierschiffes «Costa Concordia» sind weiterhin unklar. Videos der Überwachungskameras sollen nun Licht ins Dunkel bringen. Die Staatsanwaltschaft war mit ihrem Vorstoss vor Gericht im toskanischen Grosseto erfolgreich. Die Bilder werden im Mammutprozess zugelassen.

In dem Verfahren muss sich Kapitän Francesco Schettino für das Drama um die «Costa Concordia» im Januar 2012 verantworten. Das Kreuzfahrtschiff war zu nahe an die italienische Insel Giglio herangefahren und gekentert.

32 der mehr als 4200 Menschen an Bord starben, mehr als 100 wurden verletzt. Schettino werden unter anderem fahrlässige Tötung und Körperverletzung vorgeworfen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Video Beweiss sind grundsaetzlich zugelassen, es haette mich gewundert wenn nicht. Aber eben, man muss recht bekommen, nicht haben.
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  • Kommentar von Karl Sauter, Zürich
    Natürlich sind diese Aufnahmen wichtig für den Unglückshergang und-ablauf. Der Kapitän eines Schiffes ist verantwortlich. Diese Verantwortung kann er nicht einfach abschieben. Das ganze Verhalten von Schettino zeigt klar, dass dieser Mann nie hätte ein so grosses Schiff führen dürfen. Es fehlt eindeutig an Verantwortungsbewusstsein und Sozialkompetenz - da kann sich auch die Reederei nicht davor drücken!
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