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Zugunglück in den USA Vier Menschen sterben bei Kollision mit Bus

Ein Bus kollidiert mit einem Zug im US-Bundesstaat Mississippi.
Legende: Der Zuge erfasste den Bus auf dem Bahnübergang im US-Bundesstaat Mississippi. Keystone
  • In den USA prallte am Dienstag ein Zug auf einem Bahnübergang im Bundesstaat Mississippi in einen Bus. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben.
  • Von den 43 Bus-Fahrgästen wurden 35 verletzt. Rettungskräfte mussten die Insassen aus den Fenstern in Sicherheit bringen. Verletzte wurden mit dem Helikopter in Spitäler gebracht.
Legende: Video Kollision zwischen Zug und Bus in den USA abspielen. Laufzeit 0:16 Minuten.
Aus News-Clip vom 08.03.2017.

Nach Angaben eines Augenzeugen stand der Bus, der aus Austin im US-Bundesstaat Texas kam, bereits fünf Minuten lang auf den Geleisen, als der Zug heranraste.

Warum er am Bahnübergang in Biloxi angehalten hatte, ist unklar. Geprüft wird, ob der Motor ausgegangen ist.

Mehrere Menschen haben laut Augenzeugen das Fahrzeug verlassen, während der Fahrer versuchte, den Bus wieder zum Laufen zu bringen. Trotzdem kam es zur Kollision. Der Bus soll auf dem Weg in ein Kasino gewesen sein.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Also "heranrasen" tut in den USA kein Zug. Aber bei 2000 Tonnen und mehr brauchen auch Schritttempo einen längeren Bremsweg.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Das muss sehr unglücklich gelaufen sein. Könnte mir vorstellen, dass der Bus beim Überqueren mit dem Boden auf dem Bahndamm aufgelegen ist. Das Chassis scheint mir auf Grund des Fotos sehr tief zu liegen. Ist nur eine mögliche Erklärung, wieso der Bus nach Berichten mehrere Minuten still stand. Den Angehörigen und Verletzten alles Gute. Die Passagieren waren vermutlich Richtung Atlanta (Georgia) unterwegs.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Als einstiger Eisenbahner ärgere ich mich jedes Mal, wenn die Medien über solche Unfälle schreiben: "Ein Zug prallte auf einem Bahnübergang in einen Bus!" Liebe Journalisten(innen), ein Zug braucht 300-700 Meter Bremsweg, wenn er vor einem "Hindernis" anhalten müsste. Zudem sind Eisenbahnen an einen festen Gleisweg gebunden und können keinen Millimeter ausweichen! Also, darum müsste es heissen: Ein auf einem Bahnübergang stehender, offenbar defekter, Reisebus wurde vom Zug erfasst!
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    1. Antwort von Thomas Mann (Freidenkerin)
      Und wenn wir schon dabei sind, wurden die Insassen durch die Feuerwehr nicht in Sicherheit gebracht, sondern geborgen. Eine Gefahr bestand nämlich zu dem Zeitpunkt nicht mehr, weshalb auch niemand in Sicherheit gebracht werden musste.
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    2. Antwort von Joel Busch (Joel)
      "aufprallen" ist doch völlig wertungsfrei, der Zug war das Objekt in Bewegung, also ist die Aussage er sei auf den Bus, das stationäre Objekt geprallt völlig korrekt. Wenn Sie das lesen und als Angriff auf den Zugfahrer wahrnehmen ist das glaube ich eher Ihre Fehlinterpretation. Mein erster Gedanke war jedenfalls wieso war der Bus denn auf dem Gleis, nicht wieso hat der Zug denn nicht vorher gehalten
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