Essen an US-Schulen Vollkorn? Kann weg!

Washington stampft ein Programm für gesundes Schulessen teilweise wieder ein. Vollkorn sei gar nicht gut angekommen.

US-Schüler sitzen nebeneinander an einem Tisch und essen.

Bildlegende: Weil die Schüler Vollkorn nicht mochten, stampft ändert die US-Regierung die Regelung für das Kantinenessen. Reuters

  • In den USA lockert die Regierung von US-Präsident Donald Trump Vorschriften über die Mahlzeiten an Schulen.
  • Vollkorn-Nahrung zum Beispiel habe keinen Sinn, wenn die Kinder das nicht essen wollten und es im Abfall lande, sagte der neue Landwirtschaftsminister Scott Perdue.
  • Gelockert werden nun die Vorschriften über Vollkorn-Nahrung, ebenso über den Gehalt von Salz und Zucker. Beibehalten werden Vorschriften über Früchte und Gemüse.
  • Laut US-Landwirtschaftsministerium hat das Programm in den letzten fünf Jahren 1,2 Milliarden Dollar gekostet.
  • Das Programm für gesunde Nahrung an Schulen wurde 2012 auf den Weg gebracht. Vor allem die ehemalige First Lady Michelle Obama hatte sich dafür eingesetzt.