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Vor Abstimmung in Katalonien Spanische Behörden gehen gegen Wahllokale vor

  • Wenige Tage vor der umstrittenen Abstimmung über die Unabhängigkeit Kataloniens gehen die spanischen Behörden gezielt gegen die Vorbereitungen für den Urnengang vor.
  • Der spanische Generalstaatsanwalt hat die katalanische Regionalpolizei angewiesen, die für die Wahllokale zuständigen Personen zu identifizieren.
  • Die Regionalpolizei will die Massnahme laut einem Sprecher normal umsetzen.

Die katalanische Regionalregierung hält trotz des Drucks aus Madrid an der Abstimmung am kommenden Sonntag fest. Es seien Benachrichtigungen an Wahlhelfer verschickt worden, damit eine Stimmabgabe möglich sei.

Kooperiert die katalanische Polizei?

Von der Haltung der Regionalpolizei, die ein hohes Mass an Autonomie geniesst, sich aber an die spanischen Gesetze halten muss, hängt der Verlauf der Abstimmung ab. Um ihre Kooperation sicherzustellen, will Spaniens Innenminister die Regionalpolizei am Wochenende unter seine Aufsicht stellen.

Die Generalstaatsanwaltschaft geht schon seit Mitte September gegen katalanische Bürgermeister, Schul- und Universitätsdirektoren vor, die das Referendum mit der Bereitstellung von Wahllokalen unterstützen wollen.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Edwin Drack (Ticino)
    Ein riesiges Polizeiaufgebot und strenge Verbote - auf der anderen Seite ein immer grösser werdender Wille der Mehrheit der Bevölkerung sich eine demokratische Abstimmung nicht nehmen zu lassen. Grossaufmarsch von Feuerwehrleuten, über 700 Schulleiter die ihre Schlüssel symbolisch für Wahllokale geben, alles friedlich mit immer weiteren Kreisen....- damit hat Madrid wohl nicht gerechnet. Aber in der Zeit der Socialmedia und Realtime-Information funktioniert die Politik anders als früher.
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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Angst geht um, die ANGST vor der REALITAET... Die spanische Regierung untergraebt die Demokratie, und die EU.. schaut zu.. deshalb NEIN DANKE, auf dieses Europa sollte die CH verzichten!!!
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    1. Antwort von Marc Furrer (mfurrer)
      Na da haben Sie ja eine tolle Abzweigung => EU gefunden… Mischt sich die EU in Politik von Nationalstaaten ein, ist's nicht recht, mischt sie sich nicht ein, auch nicht. Schwierige Sache das… Übrigens: EU & Europa sind dann doch 2 ziemlich verschiedene Dinge. Daher immer schön alles in einen Topf werfen und kräftig schütteln - hält das Weltbild einfach :)
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    2. Antwort von B. M. (beatmaster)
      Herr Nanni, ist das ihr Votum für illegale Tätigkeiten? Oder das demokratische System zu untergraben, wenn es opportun für ihre politische Perspektive ist?
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  • Kommentar von Thomas Steiner (Tom Stone)
    Extrem heikel, wenn man sich so heftig gegen den Volkswillen wehrt. Habe immer wieder die Bilder aus Ex-Jugoslawien im Kopf. Das einst freundliche Reiseland versank im Chaos, weil man Autonomiebestrebungen mit Gewalt stoppen wollte. Ich hoffe auf ruhige Köpfe.
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    1. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      DAS ist zu befuerchten...UNRUHIGE Koepfe!
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Sorry das ist eine Minderheit die Ihren Willen um jeden Preis durchsetzen will und nicht das Volk.
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