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Vorläufig festgenommen Katalanischer Ex-Regierungschef Puigdemont stellt sich in Belgien

Legende: Video Puigdemont stellt sich belgischer Polizei abspielen. Laufzeit 2:30 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.11.2017.
  • Der abgesetzte katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont und vier Ex-Minister haben sich den Behörden in Belgien gestellt.
  • Die fünf Katalanen sollten noch am Sonntag einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden.
  • Spanien hatte einen Europäischen Haftbefehl gegen die Separatisten erlassen.
  • Puigdemont und seinen Mitstreitern drohen in Spanien lange Haftstrafen. Ihnen werden von der Justiz Rebellion, Auflehnung gegen die Staatsgewalt und Unterschlagung öffentlicher Gelder vorgeworfen.
  • Puigdemont hatte sich nach Belgien abgesetzt, nachdem die spanische Regierung nach der Unabhängigkeitserklärung Kataloniens die katalanische Regionalregierung abgesetzt und die Verwaltung der autonomen Region übernommen hatte.
Daten und Karte Kataloniens

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler (Fränki)
    Ich denke ich muss mal mit den kommentierten Halbwahrheiten ein wenig aufräumen. Hier wird irgendwo von der doppelten Strafbarkeit gesprochen. Selbst wenn (eher unwahrscheinlich) die belgische Justiz den Vorwurf des Aufstandes als Auslieferungsgrund nicht anerkennt, bleibt immer noch die Anklage der Unterschlagung von öffentlichen Geldern. Hier greift die doppelte Strafbarkeit nicht und es kommt zum Fallback, da Unterschlagung auch in Belgien Strafbar ist. Es wird also in jedem Fall ausgeliefert
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  • Kommentar von Milan Darem (Mannausorient)
    Ich glaube sie wussten was auf sie zukommt, als sie sich in Belgien absetzten. Sie wollten vom Anfang an aus einem regionalen ein europäisches Problem machen. Das haben sie jetzt. Zudem ist die Wahl am 21. Dezember noch nicht entschieden, wenn auch zentrale Regierung fast sieges sicher dasteht.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Scheinbar hat seine Vernunft über seinen Verstand gesiegt.
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