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Italiens neue Regierung Italien-Wahl: Ökonom sieht Gefahr für die Schweiz

Das Patt nach den italienischen Wahlen wird die Schweizerische Nationalbank unter Druck setzen. Dieser Ansicht ist der renommierte Schweizer Ökonom Thomas Straubhaar.

Legende: Video Italien nach der Wahl abspielen. Laufzeit 3:15 Minuten.
Aus Rundschau vom 27.02.2013.

«Die Währungsrisiken für die Schweiz werden enorm steigen», sagt der Ökonom Thomas Straubhaar in der «Rundschau» über die Auswirkungen der Wahlen im Nachbarland Italien. Er ist Direktor des Weltwirtschaftsinstituts in Hamburg und Professor für Volkswirtschaftslehre an der dortigen Universität.

Als direkte Auswirkung der instabilen Verhältnisse in Italien droht laut Straubhaar, dass die Schweizerische Nationalbank vermehrt Euro kaufen müsse, um die geltende Untergrenze von 1.20 Franken zu halten.

«Schadenfreude ist nicht angebracht»

Die Schweiz sei ökonomisch zu stark von Europa abhängig, als dass Schadenfreude angebracht sei, sagt Straubhaar: «Die dümmste Illusion in der Schweiz ist, dass wir eine Insel der Glückseligkeit sind.» Für den Schweizer Ökonom ist klar, dass die bisherigen Reformanstrengungen in Italien ins Stocken geraten werden.

Für die Menschen sei nicht klar, warum sie Opfer auf sich nehmen müssen. «Das Lehrbuch ist zu korrigieren», fordert Straubhaar. Es reiche nicht, mit kurzfristigen Sparanstrengungen den Schlendrian der vergangenen Dekaden und nicht ausgeführte Reformen zu korrigieren. Die Schuldnerländer würden mehr Zeit brauchen, so der Ökonom.

(buev)

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7 Kommentare

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  • Kommentar von iso begivic, st. gallen
    Italien hat glaub ich schon die 57. Regierung seit dem 2.Weltkrieg und den Italienern gings eigentlich immer gut, EU oder nicht EU, wenn der Rest Europas denkt man müsse Italien Geld schenken dann sollen sie es tun , die Verhältnisse kannte ja man schon damals beim EU Beitritt.
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  • Kommentar von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
    Nein, das sehe ich nicht so wie Herr Straubhaar. Die EU und hier vor allem die zentraleurop. u. nordeurop. Mitglieder haben jedes Interesse die Währung einigermassen stabil zu halten. Für die Anleger ist andererseits klar dass die EZB u. die national. Währungsinstitute das eben erst angefangene aufgebaute Vertrauen in den EURO verteidigen werden. Die Aussschläge des EURO gegenüber dem CHF und dem US$ waren in einer zu erwartenden Bandbreite und hat sich auf das vorh. Mass eingependelt.
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  • Kommentar von elize naude, zürich
    in europa wird ohne punkt und komma nur bla bla bla... die reichen werden reicher, armen weren armer... und weil nichts sich ändern, sind wir wieder beim bla bla bla...
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