Waldbrände breiten sich in Portugal aus

Mehrere hundert Feuerwehrleute bekämpfen Waldbrände auf dem portugiesischen Festland und der Atlantikinsel Madeira. Die Flammen wüteten im Norden und Zentrum des Landes sowie rings um Madeiras grösste Stadt Funchal.

Mehrere Häuser auf der Insel Madeira wurden beschädigt, wie die Behörden mitteilten. Insgesamt waren den Angaben zufolge mehr als 500 Feuerwehrleute im Einsatz.

In Aldeia Viçosa nahe der Stadt Guarda breiteten sich die Brände, die schon am Donnerstag ausgebrochen waren, weiter aus. Binnen sieben Monaten sind nach Schätzung der portugiesischen Umweltbehörden schon fast 17'000 Hektar Wald
den Flammen zum Opfer gefallen.

Griechenland: Grosseinsatz der Feuerwehr

Auch auf der griechischen Touristeninsel Thassos brannte es. Auf der Insel in der Nordägäis wurden mindestens 40 Quadratkilometer Wald- und Buschland zerstört. Wie der Bürgermeister der Insel, Kostas Chatziemmanouil, im Radio sagte, seien sieben Löschflugzeuge und drei Helikopter im Einsatz.

Starke Winde fachten aber immer wieder die Flammen an. Dicke Rauchwolken stiegen über der Insel auf. Asche ging auf einige Dörfer im Süden der Insel nieder. Die Rauchwolken waren mehrere Kilometer weit zu sehen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Waldbrände in Portugal

    Aus Tagesschau vom 17.8.2013

    Portugal kämpft mit Waldbränden. Mehr als 500 Feuerwehrleute sind derzeit bei Löscharbeiten im Einsatz. Betroffen ist einerseits das Festland aber auch die Atlantikinsel Madeira. Die Flammen wüten dort rund um die Insel-Hauptstadt Funchal herum.