Wassertropfen im All wird zum Problem

Der britische Astronaut Tim Peake hatte eben seinen ersten Ausseneinsatz für Reparaturen an der Internationalen Raumstation ISS begonnen. Dann musste er diesen vorzeitig abbrechen.

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Arbeitsplatz im freien Weltall

1:07 min, vom 15.1.2016

Zwei Astronauten haben ihren Ausseneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS aus Sicherheitsgründen vorzeitig abgebrochen. Im Helm des US-Astronauten Tim Kopra habe sich ein Wassertropfen gebildet, teilte die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa am Freitagabend mit.

«Die Crew war nie in Gefahr», schrieb die Nasa im Kurznachrichtendienst Twitter. Kopra und sein britischer Kollege Tim Peake hatten zuvor erfolgreich eine defekte Solareinheit an der ISS repariert. Für Peake war es der erste Einsatz im freien Weltraum.

Dorf auf dem Mond?

Während die ISS überholt wird, denkt die Europäische Weltraumorganisation ESA bereits an den Nachfolger der ISS im Bereich Forschung nach. Ein Dorf auf dem Mond ist das Ziel.

Die Idee von ESA-Chef Jan Wörner sieht vor, einen gemeinsamen Standort auf dem Mond für Weltraum-Projekte verschiedener Länder und Akteure zu suchen. Wörner führt derzeit weltweit Gespräche.