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Wegen Krisen und Konflikten UNO: 222 Millionen Kinder haben ungenügende Bildungsmöglichkeiten

  • Die Vereinten Nationen (UNO) haben einen Bericht zu den Bildungsmöglichkeiten von Kindern veröffentlicht.
  • Dieser zeigt: Rund 222 Millionen Kinder und Jugendliche verpassen wegen Krisen und Konflikten eine gute Kindergarten- und Schulausbildung.
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Aus dem Archiv: Unicef warnt vor Bildungskrise wegen Covid-19
Aus Tagesschau vom 03.03.2021.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 16 Sekunden.

Für rund 78 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren gebe es gar keine formale Ausbildung, gut 20 Millionen seien zwar in der Schule und kämen mit dem Lernen voran, ihnen fehle aber ein Umfeld mit Schulspeisung und psychischer Betreuung, um gesund durch die Schulzeit zu kommen. 120 Millionen seien zwar in Schulen, erreichten aber nicht die Grundfertigkeiten im Lesen und Rechnen.

In den ärmsten Ländern gebe es in 54 Prozent der Schulen kein sauberes Trinkwasser, in nur 40 Prozent könnten die Kinder sich die Hände waschen. Nur ein Drittel habe verlässlich Strom.

Kleines Mädchen sitzt am Schulpult.
Legende: Die siebenjährige Achta verfolgt gespannt den Unterricht in dem Dorf Louri im Tschad. Keystone

Wenn mehr Geld zur Verfügung stünde, könnte allen geholfen werden, sagte Yasmine Sherif, Direktorin des UNO-Fonds für Bildung in Notlagen und anhaltenden Krisen in Genf. Der Fonds arbeitet unter anderem in Krisenländern wie Afghanistan, Demokratische Republik Kongo, Südsudan und Jemen. Auch die Ukraine werde unterstützt, ebenso ukrainische Kinder und Jugendliche, die ins Ausland geflohen sind.

SRF 4 News, 21.06.2022, 15:30 Uhr;

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