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Eierskandal Weitere 14 Betriebe mit Gift-Eiern in den Niederlanden

Eier
Legende: Gift-Eier waren auch in Schweizer Verkaufsregalen. Keystone
  • In den Niederlanden sind weitere 14 Betriebe vorübergehend geschlossen worden, in denen mit dem Insektizid Fipronil verunreinigte Eier gefunden wurden.
  • Die Betriebe waren keine registrierten Kunden des Reinigungsbetriebes, der das Insektizid verbotenerweise verwendete. Sie hatten aber dennoch Geschäftsbeziehungen mit ihm.

Die Kontrollbehörde in den Niederlanden teilte mit, die Liste mit den Codes der betroffenen Eierproduzenten werde ständig aktualisiert und verändere sich daher laufend. In einzelnen Läden seien am Samstag noch Eier aus den Regalen genommen worden. Mittlerweile gehe man aber davon aus, dass keine derartigen Eier mehr im Handel seien.

Belgien wusste schon früh davon

Die belgischen Behörden haben bereits vor zwei Monaten von einer möglichen Belastung von Hühnereiern durch das Insektizid Fipronil erfahren. Aufgrund der Einleitung von Ermittlungen wegen Betrugs hat die Behörde diese Informationen aber nicht öffentlich gemacht.

Das Insektizid Fipronil war in den vergangenen Tagen in Eiern aus Belgien und den Niederlanden nachgewiesen worden. Auch in der Schweiz wurden Rückstände des Insektizids gefunden.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Wo sind die Schweizer Kontrollen durch die zuständigen Verantwortlichen von Bundesämtern und Behörden?? Wann wird adäquat gehandelt??
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Diese traurigen Fakten, gelten auch für die konventionelle Schweizer LW, welche sich durch "Chemie-LW Nr.1 weltweit" einen erschreckenden Namen macht!! Daran mitschuldig - da die Verantwortlichen diese Chemie-LW unterstützt und mit Volks-Steuergeldern fördern - sind ganz klar: BLW, BLV, Schweizer Bauernverband, Politik (SVP und Co)! Diese Leute, sind mitverantwortlich, für die weiter ansteigenden "Gesundheits-Kosten" in der Schweiz! "Man ist, was man (fr-)isst" - das gilt für Tier und Mensch!!
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Würden die Tiere artgerecht gehalten & hätten freien Auslauf, wären sie viel weniger anfällig auf Flöhe usw. In diesen Massenhaltungen breitet sich Flohbefall usw. natürlich sofort mit rasanter Geschwindigkeit auf den ganzen Bestand aus. Und dann müssen eben Gifte eingesetzt werden. Massentierhaltung ist Tierquälerei & ist zu verbieten. Punkt.
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