Schiff kentert in Kolumbien Weniger Tote als befürchtet

Taucher im Wasser, Hilfskräfte daneben.

Bildlegende: Gestern suchten Taucher nach den Vermissten des Bootsunglückes. 158 Menschen konnten gerettet werden. Reuters

  • Bei einem Schiffbruch in Kolumbien sind sieben Menschen gestorben.
  • Ursprünglich gingen die Rettungskräfte von 10 Toten aus.
  • Noch immer werden zwei Frauen vermisst.
  • 158 Personen konnten beim Unglück gerettet werden.
  • Das Unglück ereignete sich auf dem Guatapé-Stausee nahe der Stadt Medellín im nördlichen Department Antioquia, wie die Behörden mitteilten.
  • Der Stausee ist vor allem ein beliebtes Ziel für Touristen.
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Bootsunglück in Kolumbien

0:55 min, aus Tagesschau am Mittag vom 26.6.2017

Das Freizeitschiff «El Almirante» – unterwegs mit etwa 150 Passagieren – begann plötzlich zu sinken. Sieben Menschen kamen beim Unglück ums Leben, zwei Frauen im Alter von 35 und 62 Jahren werden noch immer vermisst. 30 Menschen erlitten Verletzungen.

Die Ursache für den Untergang des mehrstöckigen Schiffs auf dem bei Urlaubern beliebten Stausee Peñol-Guatapé war zunächst unklar. Es gab Gerüchte, wonach das Schiff überladen war. Ein Zeuge berichtete, das Schiff sei gesunken, nachdem ein «Knacken» zu hören gewesen sein. Viele Menschen seien dann schnell aus dem Wasser geholt worden.

Bildlegende:Das Unglück ereignete sich auf dem Guatapé Stausee. SRF

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Passagierschiff kentert in Kolumbien

    Aus Tagesschau vom 26.6.2017

    Mindestens neun Personen sind bei einem Seeunglück in Kolumbien ums Leben gekommen. Ein vollbesetztes Touristenboot ist nahe der Millionenmetropole Medellín gekentert. 28 Personen gelten noch als vermisst.