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International Westliche Al-Kaida-Geiseln aus Versehen getötet

Tödlicher Irrtum: Bei einer Anti-Terroraktion sind an der afghanisch-pakistanischen Grenze auch zwei Geiseln getötet worden: Ein US-Amerikaner und ein Italiener. Das Ganze war bereits im Januar passiert. Doch erst jetzt wurde der Vorfall bekannt.

An der afghanisch-pakistanischen Grenze sind bei einem amerikanischen Anti-Terror-Einsatz im Januar versehentlich zwei westliche Geiseln getötet worden: Ein US-Amerikaner und ein Italiener. Dies teilte der US-Regierungssprecher in Washington mit.

Die beiden Männer befanden sich in der Gewalt der Terrormiliz Al-Kaida; der US-Geheimdienst habe von ihrer Präsenz nichts gewusst. Es handelte sich um einen Raketenangriff mit einer Drohne, so das «Wall Street Journal».

Auch zwei US-Bürger unter den Toten

US-Präsident Barack Obama entschuldigte sich bei den Familien der getöteten Geiseln. Er übernehme die volle Verantwortung für die Operation: «Keine Worte können ihren Verlust aufwiegen.»

Bei diesem und einem zweiten Angriff seien zwei weitere US-Bürger getötet worden, hiess es. Diese hätten jedoch für die Al-Kaida gearbeitet, seien aber nicht speziell ins Visier genommen worden. Die USA hätten nichts von ihrer Anwesenheit gewusst.

20 Kommentare

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  • Kommentar von m.mitulla, wil
    Wer mit Drohnenbomben Krieg führt, muss damit rechnen, dass es "Kollateralschäden" gibt. Das ist mit ein Grund, weshalb die Drohnen, und damit die USA so unglaublich verhasst sind... nicht nur in Irak oder Afghanistan, sondern auch in Ländern Afrikas. Es würde mich einmal interessieren, ob die Schweiz allenfalls solchen Drohnen ein Überflugsrecht einräumt... Das würde dann die Neutralität - sagen wir - mindestens ankratzen.
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  • Kommentar von Jason Hunter, Bern
    Würde Russland weltweit Drohnenangriffe gegen seine Staatsfeinde fliegen, gäbe es einen Riesenaufschrei, die Hölle wäre los! Aber die USA hat scheinbar eine Freikarte dafür, vermeintliche Terrorverdächtige einfach so abschiessen zu können. Man muss auch nur verdächtigt werden, es braucht keine Beweise. Die Drohnen sind Richter, Urteil und Vollstrecker in einem. Ohne Anklage. Aber immer noch besser, als in Guantanamo dahinzuvegetieren.
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    1. Antwort von Werner Wyssmann, 4552 Derendingen
      tja, wobei "Russland, die Ebola und die IS die grössten Gefahren für den Weltfrieden" sein sollen (nach medialer Aussage von Mister Obama)
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    2. Antwort von c.jaschko, Bern
      Das Kriegs-Kartell USA, NATO und das Dominon oder wie wir es hierzulande nennen "Deutschland" dürfen alles ohne sogar jemals eine Verantwortung zu zeigen :-) Falls Europa dem Kriegs-Kartell nicht die Rotte-Karte zeigt die werden so weitermachen bis wir alle nicht mit Chips wie die Viehzucht verzeichnet werden und Ihnen unter völliger Kontrolle stehen :-) Wenn wir einmal an dem Punkt angelangt sind da wird es aber keine Rückkehr in die Freiheit geben :-) Noch haben wir wertvolle Zeit zu agieren!
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    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Laut N. wird die Welt von vielen, ganz unterschiedlichen Katastrophen heimgesucht. U. a einer verheerenden Heuschreckenplage. Wenn Russland laut Obama wie Ebola ist, sind die Amis diese Heuschreckenplage. Ebola hat sich ja gottlob nicht weltweit aus gebreitet. Die Heuschrecken aber schon.
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  • Kommentar von P. Steiger, Diessenhofen
    Zivile und unschuldige Opfer sind Im höchsten Maße bedauerlich. Die USA aber deswegen als Kriegstreiber darzustellen ist nicht korrekt. Sicher, das Verhalten der USA ist nicht über alle Zweifel erhaben und Fehler passieren. Das Ziel sind Terroristen und diese sind mit allen Mitteln zu bekämpfen. Asymmetrische Kriegsführung bedarf anderer Mittel und Einsätze, die nur die USA in dem Umfang wie erforderlich durchführen kann. Terrorismusbekämpfung ist in unserer Zeit das übergeordnete Ziel.
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    1. Antwort von Jens Brügger, Schaffhausen
      Die USA haben schon vor dem grossen Aufkommen des Terrorismus ständig Krieg geführt. Man könnte sagen, sie haben es provoziert. Millionen sind schon gestorben durch die US-Kriegsindustrie. Wieso sonst ihr abartiges Militärbudget und....überlegen Sie selber.
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    2. Antwort von Jason Hunter, Bern
      "Das Ziel sind Terroristen". Ja. Und es gibt sogar eine offizielle Liste von denen. Aber ohne Anklage, ohne Beweise, nur Vorwürfe. Genau wie in Guantanamo. Die gekidnapten "Terroristen" werden dort einfach weggesperrt, ohne Anklage, Beweise oder Prozess. Nur Vorwürfe. Die Menschen werden dort Jahrelang gefoltert und missbraucht. Wer sind die wahren Terroristen? Es macht mich krank, wie Leute wie Sie solche Terrorakte der USA rechtfertigen!
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    3. Antwort von Susanne Lüscher, Gossau
      Wenn die Terrorismusbekämpfung das übergeordnete Ziel ist, müssten sich die USA selber bekämpfen, da das Ganze seinen Ursprung in einer False-Flag-Operation hat. Schliesslich werden nur schon Kritiker als Terroristen bezeichnet und dies im Land der "Meinungsfreiheit"!
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    4. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Richtig J. Brügger, die USA finden immer Gründe um irgendwo einen Krieg anzuzetteln. Seit 9/11 sind es Terroristen. Deshalb der 1. Irak-Krieg, wo sie dann heutige Terroristen wie die IS ausgebildet & bewaffnet haben. Jetzt holt man im Kampf gegen sie "alte" Feinde als Verbündete. Sind diese dann besiegt, werden aus Zweck-Gemeinschaften wieder feindliche Lager, welche sich dann wieder gegenseitig bekämpfen.
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