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International Wie die Schweizer in den Dörfern helfen

Die Hilfe im Wirbelsturmgebiet auf den Philippinen läuft auf Hochtouren. Die Hilfe des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) konzentriert sich zurzeit darauf, den Betroffenen ein erstes Obdach zu verschaffen. Diese Hilfe ist dringend, denn es ist Regenzeit.

Mitarbeiter des SKH begleiten die Übergabe von Lebensmittelpaketen an die lokalen Behörden auf der Insel Cebu.
Legende: Mitarbeiter des SKH begleiten die Übergabe von Lebensmittelpaketen an die lokalen Behörden auf der Insel Cebu. Deza

Die Hilfe im Wirbelsturmgebiet auf den Philippinen läuft auf Hochtouren. Die Hilfe des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) konzentriert sich zurzeit darauf, den Betroffenen ein erstes Obdach zu verschaffen. Diese Hilfe ist dringend, denn es ist Regenzeit.

Legende: Video «Man wird Monate auf Hilfe angewiesen sein» abspielen. Laufzeit 2:04 Minuten.
Aus Tagesschau vom 18.11.2013.

Der Bund hat 20 Experten des Schweizerischen Korps in die Philippinen entsandt. Die Helfer installieren sogenannte «Shelter Kits» im Norden der Insel Cebu. «Wir verteilen den Menschen Pakete mit Werkzeugen und Wellblechtafeln. Damit können sie sich ein Haus von etwa 20 bis 25 Quadratmetern bauen», sagt Ulrich Salzmann, Leiter des SKH-Teams vor Ort.

Die Schweizer Helfer verteilen zudem Nahrungsmittel, Hygiene-Artikel und medizinisches Material. Zudem sendet die Schweiz Material zur Wasseraufbereitung und Wasserverteilung. Tonnen von Material werden dazu nach und nach eingeflogen. Damit versorgen die Schweizer 10‘000 Menschen während drei Monaten.

Wasser wird ständig überprüft

«Mittlerweile sind die Warenlager gut gefüllt und wir haben einen Vorrat an Nahrungsmitteln von bis zu zwei Wochen», sagt Salzmann. Die Verteilung des Wassers im Untergrund werde über Stromgeneratoren sichergestellt. Damit sich Seuchen nicht ausbreiten, prüfen die Helfer die Sauberkeit des Wassers regelmässig mit mitgebrachten Labors. «Bei Bedarf können wir beispielsweise Chlor zufügen», so Salzmann.

Die Schweizer konzentrieren sich mit ihrer Hilfe nicht auf die Stadt Tacloban, sondern auf die umliegenden Dörfer. «Es war im Nachhinein ein richtiger Entscheid, in den Dörfern aktiv zu werden», resümiert Salzmann. Die einzelnen Häuser in den Dörfern seien nicht weniger vom Sturm betroffen als in Tacloban.

So können Sie spenden

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