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International Wie sich Russland inszeniert – auch in Syrien

Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit, heisst es gemeinhin. «Eingebettete» Journalisten machen ihre Arbeit meist unter Schutz einer Kriegspartei. Was sie da sehen, kann kaum objektiv sein.

Legende: Video Eingebettet in Syrien abspielen. Laufzeit 05:42 Minuten.
Aus 10vor10 vom 09.05.2016.

Russland fliegt seit Monaten Luftangriffe in Syrien. Angeblich um die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu bekämpfen. Kritiker sagen, Moskau unterstütze das Assad-Regime im Kampf gegen seine Feinde, Aufständische und Rebellen.

Russland ermöglicht auch Journalisten, das Kriegsgebiet Syrien zu bereisen, ohne dass sich diese in Lebensgefahr begeben müssen. Dass dabei das sichtbare Bild gefärbt ist, zeigt die Reportage von SRF-Korrespondent Christof Franzen.

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62 Kommentare

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  • Kommentar von Cherubina Müller (Republic of Lakotah)
    The Washington Post am 15. September 2015, als Quelle wird das britsche Unternehmen ORB angegeben: 79% der Syrer bevorzugen ein Leben unter Assad gegenüber der jetzigen Situation, 80% der Syrer sind der Meinung die ausländischen Kämpfer haben die Situation verschlimmert und 70% sind gegen eine Teilung des Landes. Assad würde freie demokratische Wahlen mit einer grossen Mehrheit gewinnen, darum will die Opposition und der Westen freie Wahlen um jeden Preis verhindern.
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Es ist immer das eigene Volk - in Syrien sind es die Syrer - das zu entscheiden hat, wer ihr Präsident sein soll, oder werd eben nicht. Die Mehrheit wählt! - und nicht die vereinigten "Guten" mit ihren hohen "westlichen Werten".
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    1. Antwort von Peter Singer (P.S.)
      Finde ich auch. Der arabische Frühling hat angefangen, als Menschen bemerkt haben, dass man einen Diktator leicht stürzen kann und dass so das Volk über die eigene Regierung entscheiden kann. Deshalb müsste man demokratische Rebellen unterstützen. Natürlich ist es nicht ganz einfach; die Gefahr einer Revolution ist immer, dass sich andere (schlimmere) Diktatoren an die Macht putschen.
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    2. Antwort von Cherubina Müller (Republic of Lakotah)
      Herr Singer, im Mai 2013 hat die NATO in Syrien Daten erhoben: nach zwei Jahren Bürgerkrieg standen 70% der Syrer hinter Assad, 20% bezeichneten sich als neutral und nur 10% standen hinter den Rebellen. Viele syrische Sunniten haben keine Liebe für Assad, aber die grosse Mehrheit hat sich von der Revolution zurückgezogen. Was übrig bleibt sind ausländische Kämpfer welche von Quatar / Saudi Arabien unterstützt und von den syrischen Sunniten als das viel grössere Übel angesehen werden.
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    3. Antwort von Peter Singer (P.S.)
      Umfragen machen leider noch keine Demokratie. Das Land bräuchte eine demokratische Verfassung und regelmässige freie Wahlen. Dafür gingen die Menschen anfangs auf die Strasse. Ich glaube kaum dass Assad dem jemals zustimmen würde. Heute sieht es tatsächlich so aus dass es schlimmere Gruppierungen als Assad gibt und sich wohl einige nach Stabilität sehnen. Trotzdem betreibt Assad schlmmste Menschenrechtsverletzungen.
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    4. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      Egal, ob Regierungsanhänger oder Opposition - ALLEN syrischen Bürgern muss dasselbe Stimmrecht gewährt werden. DAS ist Demokratie - Assad wegzuputschen wäre ein weiterer Schritt in die Auflösung und Destabilisierung Syriens, wie das beispielsweise von der vom "grossosmanischen Reich" träumendenTürkei gewünscht wird.
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  • Kommentar von Kurt E. Müller (KEM)
    "Russland inszeniert". Ja, genau. Und Putin ist böse, aber die USA sind gut.
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